Mountainbike

Guido Blankenstein im letzten Rennen zum Gesamtsieg

Ingo Blankenstein (l.) und Guido Blankenstein haben wieder Pokale gesammelt.

Ingo Blankenstein (l.) und Guido Blankenstein haben wieder Pokale gesammelt.

Foto: Florian Runte

Wittgenstein.   Guido Blankenstein gewinnt die MTB-Trophy. Matthias Lauber hält „Lederhosen-Fahrer“ in Schach und steht im sechsten Jahr in Folge auf dem Podium.

Das war ein Sieg auf den letzten Drücker: Im letzten Rennen der achtteiligen Mountainbike-Marathon-Trophy hat Guido Blankenstein noch den Sprung auf den ersten Platz der Mitteldistanz-Wertung geschafft, auf welcher er in diesem Jahr erstmals antrat – bisher hatte die Trophy-Rennen gemeinsam mit seinem Bruder Ingo stets auf der Kurzdistanz bestritten. Beim Langenberg-Marathon rund um Olsberg-Wiemeringhausen setzte sich der Erndtebrücker in seiner Altersklasse Senioren III (51 bis 60 Jahre) mit einer Zeit von 3:03:53 Stunden über 68 Kilometer gegen die Konkurrenz durch.

Wie schon beim Rennen zuvor, dem Drei-Täler-Marathon bei Titmaringhausen gab es für Blankenstein somit die vollen 1000 Punkte, womit er noch an seinem Rivalen Stefan Palt (Heiligenrode/Niedersachsen) vorbeizog. Neben ihm stand mit Uwe Jansohn ein weiterer Wittgensteiner auf dem Podium. Der Sassenhäuser vom Team Rothaar Bike Racing sicherte mit einem fünften Platz in Wiemeringhausen seine gute Gesamtplatzierung mit konstant guten Leistungen bei allen Rennen ab.

Bernshausen auf Platz zwölf

Absolut gesehen war beim Langenberg-Marathon der Feudinger Christian Bernshausen bester heimischer Fahrer. Bernshausen wurde in 2:53:00 Stunden Gesamt-Zwölfter unter 110 Startern, kam wegen zu wenigen Starts aber nicht mehr in die Gesamtwertung.

Dieses Schicksal teilten viele andere heimische „XCM“-Cracks. Michael Scheffel (MTB Erndtebrück) legte beim Kellerwald-Marathon mit Platz 24 unter 333 Startern einen verheißungsvollen Start hin, musste aber sonst passen. Sein Teamkollege Ingo Roth bestritt verletzungsbedingt nur ein Rennen, Ingo Blankenstein immerhin vier.

Die Abo-Siegerin der vergangenen Jahre, Vanessa Weber (RedHairBikers), war ebenfalls nur bei wenigen Rennen dabei. In Neheim wurde sie über die Mitteldistanz Fünfte bei den Frauen, beim Kellerwald-Marathon schaffte sie einen Altersklassensieg bei den Seniorinnen (ab 31 Jahre).

Seinen Ruf als „Unverwüstlicher“ festigte hingegen Matthias Lauber. Der Bad Berleburger ließ – jeweils auf den Kurzstrecken – nur ein Rennen aus und schaffte es im sechsten Jahr in Folge aufs Podium der Senioren III, wobei ihm auch ein Tagessieg gelang. Beim „Heimspiel“ über 33 Kilometer und 880 Höhenmeter in Grafschaft war Lauber der Beste der „50er“. Um Platz zwei in der Gesamtwertung abzusichern musste Lauber beim letzten Rennen noch seinen Verfolger Manfred Frank (Habichtswald) im Auge behalten – was selbst im Getümmel leicht fiel, weil dieser im Lederhosen-Trikot startete.

An allen Rennen der Serie nahmen mindestens 300 Fahrer teil. Die meisten waren es beim Rursee-Marathon in der Eifel. Spaß machten im schönsten Sommer seit Jahrzehnten die Bedingungen. Guido Blankenstein schwärmt: „Bei Trockenheit sind die Rennen ein Traum. Da kannst du auch in den Kurven richtig Gas geben.“

Das Abschneiden der Wittgensteiner in der Gesamtwertung:

Kurzdistanz

Männer (19 bis 30 Jahre): ... 2. Marco Hoffmann (Ejot-Team) 5967 Punkte – Senioren III (51 bis 60 Jahre): ... 2. Matthias Lauber (Team Nutrixxion) 5696 Punkte – Seniorinnen (ab 31 Jahre): ... 7. Vanessa Weber (RedHairBikers) 2820

Mitteldistanz

Senioren I (31 bis 40 Jahre): ... 8. Fabian Rath (Bad Berleburg) 3572 Punkte – Senioren II (41 bis 50 Jahre): ... 4. Marcus Fey (RedHairBikers) 4860; ... 8. Ingo Blankenstein (MTB Erndtebrück am Rothaarsteig) 3559 – Senioren III (51 bis 60 Jahre): 1. Guido Blankenstein (MTB Erndtebrück am Rothaarsteig) 5898 Punkte; ... 3. Uwe Jansohn (Rothaar Bike Racing) 5545 – Senioren IV (ab 60 Jahre): ...
4. Bernd Weiskirch (RedHairBikers) 4806.

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