Fußball-Oberliga

Individuelle Fehler kosten TuS Erndtebrück den Sieg

Manfredas Ruzgis (blau) verbuchte das zwischenzeitliche 1:3 im Test gegen Westfalenliga-Aufsteiger FSV Gerlingen. In der Nachspielzeit verpasste es der TuS-Stürmer den Ausgleich zu besorgen.

Manfredas Ruzgis (blau) verbuchte das zwischenzeitliche 1:3 im Test gegen Westfalenliga-Aufsteiger FSV Gerlingen. In der Nachspielzeit verpasste es der TuS-Stürmer den Ausgleich zu besorgen.

Foto: Hans Peter Kehrle

Erndtebrück.  So richtig in Tritt kommt der TuS Erndtebrück in seiner Vorbereitung noch nicht wirklich. Gegen Gerlingen setzte es erneut eine Niederlage.

So richtig in Tritt kommt der TuS Erndtebrück in seiner Vorbereitung zur Fußball-Oberliga-Saison noch nicht wirklich. Nach der Niederlage gegen die U23 von Borussia Gladbach (0:5) und dem knappen Sieg gegen Langenaubach (1:0) musste sich die Elf von Neu-Trainer Alfonso Rubio Doblas am Dienstagabend dem FSV Gerlingen mit 2:3 geschlagen geben.

Der Westfalenliga-Aufsteiger aus dem Wendener Raum erwischte die Hausherren besonders in den Anfangsminuten komplett auf dem falschen Fuß und führte binnen 35 Minuten mit 3:0. „Die erste Halbzeit war katastrophal, das muss man so sagen. Solche groben individuellen Fehler dürfen auf diesem Niveau nicht passieren. Da sind wir phasenweise nur hinterhergelaufen“, erklärte Doblas, der insbesondere bemängelte, dass sich seine Mannschaft nicht an Vorgaben gehalten habe. Dementsprechend nutzten Steffen Schuchert (7.), Florian Brüser (24.) und Dennis Busenius (35.) die sich bietenden Lücken.

Erndtebrück zeigt zwei Gesichte

Der Anschlusstreffer von Manfredas Ruzgis (40.) holte den TuS schließlich aus dem Dornröschenschlaf. Im zweiten Durchlauf lief der Ball deutlich ansehnlicher durch die Reihen der Wittgensteiner – und das obwohl Doblas ganze acht neue Spieler in die Partie brachte.

Die logische Konsequenz der neuerlichen Überlegenheit war das 2:3 durch Abbas Attie (58.). Immer mehr entwickelte sich ein Sturmlauf der Pulverwäldler, der aber entweder am Aluminium endete – sowohl Haluk Arslan, als auch Moritz Brato setzten das Leder ans Gebälk – oder von FSV-Keeper Marius Grebe gestoppt wurden.

Als dann Ruzgis in der Nachspielzeit die letzte Chance auf den Ausgleich liegen ließ, war die zweite Vorbereitungsniederlage besiegelt. „Unter dem Strich ist das Spiel recht ernüchternd gewesen. Die Gegentore sind mir ein Dorn im Auge und keiner hat seine Normalform erreicht. Das müssen wir nun so schnell wie möglich beheben. Wir verfallen aber nicht in Aktionismus. Ich bin als neuer Trainer hier, wir haben viele neue Spieler dabei und nun müssen wir Konstanz in unser Spiel bringen. Das wird seine Zeit brauchen“, so Doblas abschließend. Positiv für den Übungsleiter war hingegen, dass er nun einige neue Eindrücke und Erkenntnisse von seinen Schützlingen sammeln konnte.

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