Fußball-Sommercheck

Jugend forscht beim TSV Weißtal

 Markus Waldrich, Yannick Logo, Yannik Plachner, Patrick Schneider, Phil Müller-Lechtenfeld, Manuel Jung und Spielertrainer Konstantin Volz (st.v.l.) sowie (vorn v.l.) Maximilian Kraft, Daniel Wadolowski, Jannik von der Heiden und Paul Wadoloswki.

 Markus Waldrich, Yannick Logo, Yannik Plachner, Patrick Schneider, Phil Müller-Lechtenfeld, Manuel Jung und Spielertrainer Konstantin Volz (st.v.l.) sowie (vorn v.l.) Maximilian Kraft, Daniel Wadolowski, Jannik von der Heiden und Paul Wadoloswki.

Foto: Foto: Jürgen Kirsch

Gernsdorf.  Wir stellen die heimischen Fußball-Bezirksligisten vor und starten mit dem TSV Weißtal. Kaderveränderungen, Stand der Vorbereitung, Saisonziele

Mit der besten Offensive in der Bezirksliga stürmte der TSV Weißtal in der vergangenen Saison auf Platz drei. Im Sommer hat sich der Fusionsklub aus Rudersdorf und Gernsdorf namhaft verstärkt und profitiert weiterhin von seiner guten Nachwuchsarbeit.

Die Neuen

Auf großen Erfahrungsschatz im höherklassigen Amateurfußball kann nicht nur der 30-jährige Paul Wadolowski (vom SSV Langenaubach) verweisen. Er hat seinen drei Jahre jüngeren Bruder Daniel gleich mit an den Henneberg gebracht.

„Ein wieselflinker Außenspieler“, sagt TSV-Spielertrainer Konstantin Volz über den Neuzugang. Sein Team bereichert auch der erfahrene Manuel Jung vom Liga-Rivalen SV Ottfingen. Der 34-Jährige soll eine Lücke in der Außenverteidigung füllen. Hinzu kommen mit Torwart Jannik von der Heiden (VSV Wenden) und Noah Plassmann (Borussia Salchendorf) zwei weitere neue Gesichter.

Der Kader

Dank seiner guten Jugendarbeit stellt sich der TSV breit auf. Aus der eigenen A-Jugend stoßen Luca Curella, Luca Falanga, Yannik Plachner und Patrick Schneider hinzu. Sie gehören zum erweiterten Kader, während die Youngster Simone Giarruffo, Maximilian Kraft, Kürsat Tosun und Phil Müller-Lechtenfeld zu Senioren erklärt wurden und ebenso wie die jungen Neuzugänge Yannick Logo (Sportfreunde Siegen) und Jannik Leyener (TuS Erndtebrück) als Perspektivspieler mit an Bord sind. „Wir haben nicht an Qualität verloren, aber an Erfahrung gewonnen“, freut sich Volz über die Mischung.

Die Stärken

Die große Kaderbreite ist in einer langen Saison das große Plus und führt zu hohem Konkurrenzkampf. Darunter leidet beim TSV Weißtal die Stimmung in der Mannschaft keineswegs. „Alle gehen gemeinsam in eine Richtung. Es gibt keine Rivalität“, beschreibt Volz. Zusammenhalt ist Trumpf. Mit 86 Toren bewiesen die Weißtaler 2018/19 eindrucksvoll ihre Angriffsqualitäten und wollen daran festhalten. Offensiver Fußball ist garantiert.

Die Schwächen

Der TSV muss defensiv stabiler werden. Insgesamt 50 Gegentore trüben das Bild. „Das lag am Umschaltverhalten oder der Naivität, mit der wir manche Gegner auf die leichte Schulter genommen haben“, arbeitet man verstärkt daran.

Die Vorbereitung

Das Weißtaler Team befindet sich noch in einer Findungsphase. Trotzdem erzielte man in zwei Testspielen (4:2 gegen Eschenburg und 9:0 gegen den Siegener SC) aus Trainersicht gute Ergebnisse.

„Die Neuen müssen sich in Team und System zurecht finden“, beschreibt Volz den Prozess. Beim Henneberg-Cup dürfen sich Talente und Neuzugänge erneut präsentieren.

Das Saisonziel

„Wir wollen attraktiven Fußball spielen und die gute Platzierung aus dem Vorjahr bestätigen“, erklärt Volz.

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