Finanzen

Landessportbund: Vereine in Finanznöten sollen sich melden

Andrea Milz und Stefan Klett richten sich in einer Videobotschaft an die Sportvereine in Nordrhein-Westfalen

Andrea Milz und Stefan Klett richten sich in einer Videobotschaft an die Sportvereine in Nordrhein-Westfalen

Foto: Youtube-Screenshot

Düsseldorf.  In Zeiten von Corona geraten einige Sportvereine in finanzielle Nöte. Vereine sollen Unterstützung über das Hilfspaket des Landes beantragen.

Den Sportvereinen in Nordrhein-Westfalen soll angesichts der Coronavirus-Pandemie finanziell unter die Arme gegriffen werden. Dies haben Sportstaatssekretärin Andrea Milz und Stefan Klett, Präsident des Landesportbundes NRW, am Samstag in einer Videobotschaft erklärt. Das Geld soll dabei aus dem 25 Milliarden Euro schweren Hilfspaket stammen, das die Landesregierung für die Wirtschaft bereitstellen will.

„Wir haben uns verständigt, dass wir das natürlich so sehen, dass Wirtschaft überall da ist, wo man sich wirtschaftlich betätigt. Und das soll auch bei den Vereinen vor Ort so sein“, sagte Milz in der bei Youtube unter dem Stichwort „Videobotschaft von Stefan Klett und Andrea Milz“ abrufbaren Botschaft. Das Hilfspaket sei nicht beschränkt auf die Großindustrie und die großen Unternehmen. Milz: „Da sind auch Vereine mit dabei.“

Appell an die Kommunen

Klett fügte hinzu: „Viele Vereine werden jetzt durch ausfallende Einnahmequellen in Bedrängnis geraten. Hier gilt es zu verhindern, dass möglicherweise Insolvenzen nahen.“ Laut Milz sollen diese Lösungen so „unbürokratisch wie möglich“ geschaffen werden – auch bei der Frage, ob zeitlich befristete Projekte verlängert werden können und wie verhindert werden könne, dass Übungsleiter „hintenrunter fallen“. Welcher Anteil aus dem Hilfspaket an den Sport gehen soll, sei noch unklar.

Videobotschaft von Stefan Klett und Andrea Milz

In Not geratene Vereine können sich nun unter Angabe der Vereinsnummer an die E-Mail-Adresse vereinsnotfall@lsb.nrw wenden und ihren finanziellen Bedarf anmelden. „Uns ist wichtig, dass wie die Bedarfe genau definieren können“, sagte Klett.

Der LSB-Präsident appellierte in seiner Ansprache an die Kommunen, darüber nachzudenken, den Vereinen, die Sportstätten derzeit nicht nutzen, die Nutzgebühr für die Auszeit zu erlassen.

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