Rennsport

Luca Stolz will 24-Stunden-Rennen in der Eifel gewinnen

Der Brachbacher Luca Stolz startet beim 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2020 mit dem Mercedes-AMG GT3 des Haupt Racing Teams (HRT). ,

Der Brachbacher Luca Stolz startet beim 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2020 mit dem Mercedes-AMG GT3 des Haupt Racing Teams (HRT). ,

Foto: Dietmar Reker

Brachbach/Nürburgring.  Eigentlich wollte der Brachbacher Luca Stolz am Wochenende auf dem Nürburgring und in Zandvoort fahren. Corona macht es unmöglich.

Am Wochenende (24. – 27. September) geht es am Nürburgring um einen der begehrtesten Siegerpokale der Motorsportsaison: Beim ADAC 24h-Rennen fahren extrem stark besetzte GT- und Tourenwagen-Teams um den Gesamt- und viele Klassensiege. Rund 100 Fahrzeuge sind am Start, mit einigen der besten derzeit aktiven Piloten. Corona sorgt nicht nur für das kleinste Starterfeld der vergangenen Jahre, das dafür aber geradezu vor Top-Piloten strotzt. Die erzwungene Terminverschiebung von Mai auf September bedeutet auch eine lange Rennphase in der Dunkelheit: Gut zwölf Stunden wird es durch die Dunkelheit gehen, die nicht einmal durch die traditionellen Lagerfeuer der Fans erleuchtet wird. Zuschauer sind nur auf den nummerierten Tribünenplätzen zugelassen.

Zuschauerbegrenzung bedauert

Ein heißer Kandidat auf den Gesamtsieg ist der Brachbacher Luca Stolz. Er steuert einen Mercedes-AMG GT3 mit erweiterter Werksunterstützung im Team Haupt Racing (Meuspath). Neben dem Siegerländer wechseln sich während der 24 Stunden der Brite Adam Christodoulou, Maro Engel (lebt in Monaco) und der im schweizerischen Frauenfeld wohnhafte Manuel Metzger am Lenkrad ab. Stolz bedauert die Einschränkung bei den Zuschauerplätzen: „Aber Nichtsdestotrotz fahren wir ein Rennen.“ Und das möchte der 25-jährige Motorsport-Vollprofi natürlich gern siegreich beenden. „Wir sind sehr gut aufgestellt und alle fit. Wenn wir konstant fahren, sollte eine sehr gute Platzierung schon möglich sein.“

Eigentlich stand für den Brachbacher und Maro Engel ein Doppelstart auf dem Programm. Zeitgleich findet im holländischen Zandvoort ein Lauf zum Sprint Cup der GT World Challenge Europe statt. Theoretisch wäre ein Start in Zandvoort und die gleichzeitige Teilnahme beim 24-Stunden-Rennen in der Eifel machbar gewesen und wurde bis zuletzt vorbereitet. Trotz Titelchancen muss das Fahrer-Duo aber verzichten. Aufgrund der Einstufung von Nordholland als Risikogebiet können die Piloten nicht zwischen den Strecken pendeln.

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