Volleyball

Marie Homrighausen debütiert beim 3:0 über Nuttlar

Lockere Atmosphäre bei der Besprechung in der Auszeit: Der Sieg des VfL Bad Berleburg gegen den TuS Nuttlar ist nie in Gefahr.

Lockere Atmosphäre bei der Besprechung in der Auszeit: Der Sieg des VfL Bad Berleburg gegen den TuS Nuttlar ist nie in Gefahr.

Foto: Guido Schneider

Bad Berleburg.  Volleyballerinnen des VfL Bad Berleburg klettern auf zweiten Platz. Catharina Hüster führt beim 3:0 gegen den TuS Nuttlar herausragend Regie.

Mit dem dritten Sieg im vierten Spiel haben sich die Volleyballerinnen des VfL Bad Berleburg vorerst im vorderen Drittel der Landesliga festgesetzt. Im Heimspiel gegen den TuS Nuttlar gab es am Samstag einen 3:0 (25:13, 25:21, 25:17)-Sieg. Nach einer knappen Stunde effektiver Spielzeit blickte Trainer Matthias Winter zufrieden auf sein Team, das sich wie mitten im Feld selbst feierte.

Unaufhaltsam in der Mitte

Der VfL Bad Berleburg, aktuell Tabellenzweiter, begann hochkonzentriert und gewann den ersten Satz souverän mit 25:13. Mit druckvollen Aufschlägen und vor allem durch etliche Angriffe über die Mitte wurde der Liganeuling aus dem Sauerland, der nun Sechster ist, regelrecht auseinandergenommen. Eine Schwächephase im zweiten Abschnitt erlaubte es Nuttlar, sich bis zu den entscheidenden „Big Points“ am Spiel zu beteiligen. Bei denen fanden die Gastgeberinnen aber wieder zu ihrem Rhythmus und entschieden auch diesen Satz mit 25:21 für sich.

Auch im finalen Durchgang ließ die Winter-Sechs nicht locker. Auch diesen gewann sie souverän mit 25:17 und damit das Match mit 3:0. Ein toller Erfolg, zumal die Mannschaft kurzfristig den verletzungsbedingten Ausfall von Routinier Mareike Rothenpieler kompensieren musste.

„Im zweiten Satz haben wir unseren Spielrhythmus ein wenig verloren. Nuttlar hat sich zudem taktisch klug auf unser Angriffsspiel eingestellt. In der entscheidenden Phase haben wir allerdings die größere Nervenstärke bewiesen“, so das Fazit von Trainer Matthias Winter. „Ich möchte insbesondere unseren beiden Youngsters, Sophia Bald und Marie Homrighausen, ein Kompliment aussprechen“, so das Sonderlob des Coaches, der die 14-jährige Homrighausen erstmals in der Frauen-Landesliga einsetzte. Sie löste Bald nach ihrer Einwechslung als Diagonalangreiferin ab.

Optimal in Szene gesetzt wurde der VfL-Angriffsexpress von der erfahrenen Regisseurin Catharina Hüster. Es war eine rundum gelungene Vorstellung des gesamten Teams. Die sechswöchige Pause bis zum nächsten Match will der VfL für das Feintuning und die Integration der ambitionierten Nachwuchsspielerinnen effektiv nutzen. Am 23. November will die Winter-Sechs bei der „dritten Welle“ des VV Schwerte den nächsten „Dreier“ einfahren.

VfL Bad Berleburg: Emma Althaus, Sophia Bald, Lara Böttger, Marie Homrighausen, Catharina Hüster, Jana Lauber, Louisa Rothenpieler, Julia Schoß, Annelie von Essen.

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