Fußball-Kreisliga B

Mirko Knichalla hört als Trainer beim TuS Diedenshausen auf

Mirko Knichalla gibt am Sonntag letztmals Anweisungen als Trainer des TuS Diedenshausen.

Mirko Knichalla gibt am Sonntag letztmals Anweisungen als Trainer des TuS Diedenshausen.

Foto: Peter Kehrle

Diedenshausen.   Nach „drei guten Jahren“ in der Saale legt Mirko Knichalla den Trainerposten nieder. Abschied am Sonntag in Kreuztal ist einmal eine heiße Kiste

Der Fußball-B-Kreisligist TuS Diedenshausen ist ab sofort auf Trainersuche. Mirko Knichalla wird sein Amt nach dem Auswärtsspiel am Sonntag in Kreuztal – der FC spielt noch um den Titel – nach drei Jahren niederlegen. Dies hat berufliche Gründe bzw. Zeitgründe. Klarheit in der Woche vor dem letzten Heimspiel. Diese Entscheidung fällte der Raumländer in der vergangenen Woche.

„Wir hätten gerne weitergemacht mit Mirko, es waren drei gute Jahre“, sagt der TuS-Vorsitzende Marc Gaß im Rückblick: „Sein erstes Jahr war das zweite Jahr nach dem Aufstieg, das bekanntlich meist ein schwieriges ist. Dazu war es das erste nach der Ära von Björn Kleinwächter.“ Mit dem Klassenerhalt erreichte der TuS sein Ziel, 2017/18 wurde es sogar Platz 5. Und in der laufenden Saison machte Diedenshausen mit einer furiosen Rückrunde eine grottige Hinrunde vergessen. In 85 Spielen unter Knichalla holte das Team im Schnitt 1,21 Punkte pro Partie.

„Mirko und Tim Kuhn haben wir am Sonntag nur schweren Herzens verabschiedet. Wir wünschen beiden alles Gute“, sagt Marc Gaß, der aktuell häufiger als üblich Vorstandssitzungen anberaumt: „Wir wollen jetzt natürlich schnell eine Nachfolgelösung präsentieren.“ Ausgeschlossen ist dabei nichts – nur eine interne Spielertrainerlösung kommt nicht in Frage.

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