Laufsport

Mühlenkopf-Kraxler: Die LG Wittgenstein räumt alles ab

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Dominik Weise, die Schwestern Johlanda, Maria und Franziska Espeter und Timo Böhl hängen die Konkurrenz an der Mühlenkopfschanze ab.

Dominik Weise, die Schwestern Johlanda, Maria und Franziska Espeter und Timo Böhl hängen die Konkurrenz an der Mühlenkopfschanze ab.

Foto: Verein

Willingen.  Die Espeter-Schwestern schießen an der Mühlenkopfschanze ein besonderes Foto für das Familienalbum. Auch die Männer holen einen Dreifachsieg.

Zugegeben, im Winter wäre diese Feststellung noch etwas reizvoller, doch auch jetzt ist sie schön: Die Wittgensteiner Sportler dominieren auf der Mühlenkopfschanze in Willingen. Diesmal ging es aber nicht auf Ski den Berg hinab, sondern auf Turnschuhen hinauf: Der Mühlenkopf-Kraxler ist in die nächste Runde gegangen. FranziskaEspeter kannte den Lauf bereits von ihrem Sieg im Sommer 2019, jetzt brachte sie Freunde und Familie mit.

Ein sechsköpfiges Team der LG Wittgenstein, welches sich aus den Schwestern Franziska, Maria und Johlanda Espeter bei den Frauen sowie Timo Böhl, Dominik Weise und Jan Philipp Weller bei den Männern zusammensetzte, hat dieses Event, bei dem die Athleten Schanzenhang- und Anlaufturm der Skisprungschanze schnellstmöglich erklimmen müssen, mit dem bestmöglichen Ergebnis abgeschlossen und bei beiden Geschlechtern das komplette Podium belegt.

Während Franziska Espeter (6:03 Min.) als Erstplatzierte sogar ihren beiden Schwestern Maria und Johlanda, die sich mit einer Zeit von 7:53 Min den zweiten Platz teilten und auf dem Podium ein ziemlich außergewöhnliches Foto fürs Familienalbum komplettierten, davon lief, brachen gleich zwei Athleten aus dem Männerteam den bisherigen Streckenrekord von 5:08 Minuten deutlich.

Der Zweitplatzierte Weller erkraxelte das Schanzenungetüm in 4:56 Minuten, Böhl legte noch einen obendrauf, schaffte es schon in 4:37 Minuten nach ganz oben und holte sich damit den Titel. Weise kratze mit 5:16 knapp am ehemaligen Rekord, schaffte es aber auf den großartigen dritten Platz.

Der nächste exotische Lauf wartet

Timo Böhl hätte sich zwar ein noch etwas größeres Starterfeld gewünscht, zog aber zufrieden folgendes Fazit: „Das hat schon wirklich Spaß gemacht und auch wenn meine Lunge heute noch brennt, war das Ergebnis für die LG der Hammer.” Von seinem härtesten Konkurrenten, der mit Jan Philipp Weller aus dem eigenen Team kam, war Böhl beeindruckt: „Im steilsten Stück hat er mir ganz schön Druck gemacht und einmal war er auch kurz an mir vorbei.”

Böhl und Espeter waren kürzlich beim KölnTurm-Treppenlauf bei einem ähnlich laktatträchtigen, exotischen Lauf dabei, nun wartet noch ein dritter. Die Sieger gewannen einen Freistart beim Strong-Viking-Lauf im Oktober in Warstein.

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