3000 Zuschauer sorgen für tolle Kulisse beim Debüt des Football-Teams

Sentinels bringen frischen Wind ins Leimbachstadion

Foto: WP

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Strahlender Sonnenschein, ein Gegner mit einem klanghaften Namen und eine aufregende Show vor einer Kulisse, von der die Sportfreunde derzeit nur träumen können. Schöner hätten sich die Siegen Sentinels ihr Debüt im Football-Zirkus kaum malen können.

So trübte auch die erwartete 0:36-Niederlage gegen die Cologne Crocodiles, die trotz des Neustarts in der Landesliga immer noch die ewige Bundesliga-Tabelle anführen, die Stimmung nur wenig. „Ich bin begeistert, für das erste Mal ist es richtig gut gelaufen. Ich denke, den Leuten hat es gut gefallen”, zeigte sich Cheforganisator und Mitbegründer Eduard Schulz zufrieden.

Die für alle Beteiligten beeindruckende Kulisse von 3000 Zuschauern dürfte so schnell nicht wieder zu erreichen sein, da das Gros des Publikum weniger als Fan, sondern aus Neugier und mit einer Freikarte den Weg ins Stadion fand. Allerdings hatten die Sentinels keine Mühen gescheut, ein attraktives Rahmenprogramm auf die Beine zu stellen und dürften den ein oder anderen nachhaltig begeistert haben.

Die Cheerleader fuhren stilecht in einer fetten Limousine vor, aus den Lautsprechern dröhnte meistens Musik und auf der Tribüne machte das Publikum Stimmung. Immer wieder machte es den Sentinels durch Klatschen und den eingeübten Schlachtruf „One, Two, Three - Sentinels” Mut.

Um den Rasen muss sich übrigens niemand große Sorgen machen. Zum einen war dieser schon vor dem Spiel in kläglichem Zustand, zum anderen war der Schaden dank Trockenheit unwesentlich.

Sportlich hatten die „Wächter des Krönchens” erwartungsgemäß wenig zu bestellen. Schon nach fünf Minuten lagen die Debütanten gegen das Traditionsteam mit 0:6 hinten, konnten das Spiel aber bis zum Ende des dritten Quarters (0:14) offen halten. Erst im letzten Abschnitt brach das Team von Headcoach Ralf Benfer ein und verlor am Ende mit 0:36. Benfer: „Da hat sich sich die Reife der Kölner gezeigt, während bei uns die Kraft gefehlt hat. Aber wenn man bedenkt, dass wir 80 Prozent Neulinge hatten, können wir stolz auf das Team sein. Da ist noch einiges drin.”

Zweimal kamen die Sentinels der Endzone sehr nahe, doch für Zählbares fehlte noch die Cleverness. Vielleicht klappt es ja nächste Woche im Heimspiel gegen die Leverkusen Tornados. Auch für dieses Spiel gibt es wieder etliche Freikarten.

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