Kreisliga B

SG Laasphe/Niederlaasphe holt drei Spieler vom FV Wallau

Bryan Nakacwa (orangenes Trikot), hier nach dem gestrigen Spiel beim SV Oberes Banfetal, rückt aus der A-Jugend zu den Männern hoch.

Bryan Nakacwa (orangenes Trikot), hier nach dem gestrigen Spiel beim SV Oberes Banfetal, rückt aus der A-Jugend zu den Männern hoch.

Foto: Florian Runte

Bad Laasphe/Niederlaasphe.   SG Laasphe/Niederlaasphe geht mit breiterem Kader in die kommende Saison. Ruhe und Zusammenhalt deutlich gestärkt. Julian Göbel einziger Abgang.

Drei Neuzugänge, ein Abgang und ein aufrückender Jugendspieler – so lautet bei der SG Laasphe/Niederlaasphe, der als Sechster die Saison der Fußball-Kreisliga B beendet, der aktuelle Planungsstand für die kommende Saison. „Wir werden an fußballerischem Potenzial gewinnen“, ist sich Trainer Marco Schneider sicher.

Alle drei externen Zugänge kommen vom FV Wallau aus der A-Liga im Kreis Biedenkopf und zählen zur Kategorie „U23“. Marcel Benner ist die wichtigste Verstärkung. Dies will der Club nicht als Abwertung des bisherigen Keeper Anton Cojocari verstanden wissen. „Dass Marcel dazu kommt, tut uns vor allem im Trainingsbetrieb sehr gut. Der Anton war im Normalfall nicht im Training dabei. Ohne Torwart kannst du viele Dinge aber nur eingeschränkt trainieren“, sagt Schneider. Für die Innenverteidigung stößt Jonas Roschitz, der jüngere Bruder von Florian Roschitz, ins Team. Außerdem kehrt Lukas Dillmann zurück, der als Linksfuß prädestiniert ist für Einsätze auf der Außenbahn.

Ein gefühlter Neuzugang wird Dominik Sagave, der nach rund eineinhalb Jahren Fußballpause endlich wieder einsteigen kann. „Er wird offensiv richtig Rabatz machen“, ist sich Marco Schneider sicher: „Im Angriff sehe ich uns wirklich sehr gut besetzt.“

Unzufrieden mit der Punktausbeute

Aus der A-Jugend rückt außerdem Bryan Nakacwa nach, der gegen Weißtal II und gestern in Hesselbach seine ersten Männer-Spiele machte. In der Pipeline sei zudem noch ein „Hochkaräter“, wie Marco Schneider sagt: „Den Namen kann ich noch nicht verraten, aber es ist eine Granate, die uns richtig gut tun wird. Ein Allrounder.“

Verzichten müssen die „Orangenen“ 2019/20 auf Julian Göbel, der bisher Spielführer der zweiten SG-Mannschaft war, die Meister der Kreisliga D wurde. Göbel schließt sich dem SV Feudingen an. „Sonst haben wir Stand jetzt keine Abgänge. Das kommt nicht von ungefähr“, sieht sich Marco Schneider bestätigt: „Nach schwierigen Jahren haben wir wieder Spaß und Zuverlässigkeit vermittelt. Ruhe und Struktur ‘reinzubekommen war eine Husarenaufgabe.“

Das mannschaftsübergreifende Beisammensein auch an Trainingstagen war wieder stärker ausgeprägt – und damit auch die Bereitschaft, gegenseitig auszuhelfen. „Das war mir von vorneherein wichtig. Nur mit der Punktausbeute bin ich nicht so richtig zufrieden“, gibt Marco Schneider angesichts von 45 Zählern in 30 Partien zu: „Wir haben unser Potenzial nicht ganz ausgeschöpft.“ Langwierige Verletzungen spielten eine Rolle, teilweise wurde bewusst die zweite Mannschaft gestärkt.

Starke Jahrgänge rücken nach

Spätestens 2020 sollten personelle Engpässe passé sein, dann rücken – Stand jetzt – neun Spieler zur SG Laasphe/Niederlaasphe aus der A-Jugend nach. Marco Schneider: „Das sind starke Jahrgänge, die wir weiter aufbauen müssen. Teilweise können wir sie schon in der kommenden Saison einsetzen.“

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