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Siege für Ferndorf II und Netphen

Drei Tore steuerte Leon Sorg zum Heimsieg des TuS Ferndorf II gegen Bommern

Drei Tore steuerte Leon Sorg zum Heimsieg des TuS Ferndorf II gegen Bommern

Foto: Marvin Müller

Siegerland.   In der Männer-Verbandsliga gewann Ferndorf II auch das siebte Heimspiel. Die Netphener Frauen überraschten in Arnsberg.

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Die weiße Weste in eigener Halle behauptete die zweite Mannschaft des TuS Ferndorf. Der Verbandsligist schlug nach dem Remis zuletzt in Westerholt den TuS Bommern 30:25 (17:15). Weiteres Erfolgserlebnis auch für die Oberliga-Frauen des TVE Netphen. Mit 32:22 (17:10) setzte sich das Team deutlich beim TV Arnsberg durch. Im einzelnen -

Verbandsliga

Siebtes Heimspiel, siebter Sieg – in der Sporthalle „Stählerwiese“ sind die Ferndorfer Youngster bislang eine Macht. „Es war ein souveräner Sieg, weil wir die bessere Mannschaft waren“, fasste Trainer Michael Feldmann zusammen.

Sein Team hatte sich auf die Bommeraner 5:1-Deckung gut eingestellt („Die haben wir auseinandergenommen“), zog nach dem leichten Rückstand zu Beginn bis auf 13:8 bzw. 15:10 weg. Erst als die Wittener auf eine 6:0-Formation umstellten, bekam der Ferndorfer Angriff Probleme. Beim 17:15 zur Pause war die Frage nach dem Sieger noch nicht beantwortet, aber Feldmann justierte in der Kabine nach, und sein Team setzte die neuen Vorgaben glänzend um. Mattis Michel, Adrian Schmidt und Michel Sorg trafen zum 21:16 (36.). Spätestens nach dem 24:17 (41.) ließ sich nicht mehr vom Kurs abbringen, nutzte Feldmann die Chance zum Durchwechseln.

Als Haupttorschützen traten mit Adrian Schmidt, Michel Sorg und Mattis Michel wieder die „üblichen Verdächtigen“ in Erscheinung. Eine überragende Leistung in der 6:0-Deckung zeigte der trotz eines Tapeverbandes unter Schmerzen spielende Fabian Paul, aber auch die Außen und Philipp Pfeil wussten zu überzeugen.

TuS Ferndorf II: Keuper, Meinicke - L. Michel, Weigelt, Schmidt (5), Held, M. Sorg (7/1), F. Schneider, Dischereit (3), M. Michel (6), L. Sorg (3), Haupt (1), Pfeil (4), Paul (1).

Frauen-Oberliga

TV Arnsberg – TVE Netphen 22:32 (10:17). Die Netphenerinnen wussten um die Personalprobleme des TVA und reisten mit viel Zuversicht in die Rundturnhalle. Tatsächlich gelang es frühzeitig, einen klaren Vorsprung herauszuholen. Nach 14 Minuten führten die von Trainer Matthias Hoffmann gut eingestellten Gäste mit 10:4, lagen zur Halbzeit sogar mit sieben Toren in Front.

Eingangs des zweiten Abschnitts aber holten die von Mevenkamp (6) angeführten Arnsbergerinnen ein wenig auf (13:17), kamen sogar nach zwei rasch aufeinander folgenden TVE-Zeitstrafen auf 18:21 heran (44.). „In dieser kritischen Phasen hat meine Mannschaft gezeigt, dass sie inzwischen gefestigter ist. Wir haben Abspielfehler des Gegner konsequent genutzt und sin davongezogen“, freute sich Hoffmann über einen zum 18:28 (53.) führenden 7:0-Lauf. Annalena Welsch und Hanna Kania führten klug Regie, zudem wurde mit Einläufern gearbeitet, wenn Arnsberg sich zur Sonderbewachung entschloss. In der Endphase drehte auch Janinas Tauras aus, Sie markierte das teure 21:30 (58.) und die beiden letzten Treffer des Aufsteigers, der sich auf den neunten Platz verbesserte.

TVE: Schweisfurth, S. Groos - Welsch (7), Sturm (6/6), H. Kania (5), Tauras (4), A. Groos (3), Schaffarczyk (3), Gudmundsdottir (2), Horbruegger (1), C. Kania (1).

Frauen-Verbandsliga

SG Menden Sauerland II – RSVE Siegen 32:19 (14:11). So ungleich war das Duell zwischen Spitzenreiter und Schlusslicht gar nicht, denn die Eiserfelderinnen begannen forsch, lagen nach 14 Minuten beim 5:5 gleichauf und legten dann sogar durch die starke Maike Setzer und Stephanie Kowitz zum 7:9 (23.) vor. „Bis dahin haben die Mädels alles richtig gemacht, sich perfekt ans taktische Konzept gehalten und prima verteidigt“, lobte Trainer Eckhard Pletz. Sein Kollege Henning Becker nahm dann eine Auszeit, die aus RSVE-Sicht leider durchschlagende Wirkung hatte. Plötzlich drehten die überragenden Budde (12/5) und Mariotti (7) groß auf, drehten den Spieß bis zum Seitenwechsel um, wobei Pletz auch einige strittige Schiedsrichter-Entscheidungen für den Umschwung verantwortlich machte. Bis zum 17:14 (37.) blieb der Gast auf Tuchfühlung. Dann kassierte Setzer eine Zeitstrafe, eilten die Menderinnen auf 21:14 davon. „Das war der Knackpunkt und hat uns ein wenig die Moral geraubt“, meinte Pletz. Beim 27:17 (52.) war der erste zweistellige Rückstand perfekt. Am Ende fiel die Niederlage beim Saisondebüt der Linkshänderin Inga Stöven, die nach Babypause wieder dauerhaft mitmischen will, doch noch höher als im Hinspiel aus.

RSVE: Sonneborn (40. Weil) - Setzer (7), Kowitz (4), Scheben (3), Otten (2), N. Reusch (2), Daub (1/1), PLetz, Möller, Stöven, Weinert.

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