Kunstturnen

Siegerländer KV macht den Halbfinaleinzug perfekt

Haben das Halbfinale erreicht (hintere Reihe, von links): Philipp Herder, Saso Bertoncelj, Andreas Jurzo, Nico Ermert, Courtney Tulloch, Fabian Lotz, (vordere Reihe, von links) Dario Sissakis, Daniel Uhlig, Mattis Eckstein und Sebastian Bock.

Haben das Halbfinale erreicht (hintere Reihe, von links): Philipp Herder, Saso Bertoncelj, Andreas Jurzo, Nico Ermert, Courtney Tulloch, Fabian Lotz, (vordere Reihe, von links) Dario Sissakis, Daniel Uhlig, Mattis Eckstein und Sebastian Bock.

Foto: privat

Die Siegerländer KV steht im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft und darf vom DM-Titel träumen. In Cottbus war es ein hartes Stück Arbeit.

Dreis-Tiefenbach/Cottbus. „Die S-Klasse im Turnen rauscht ins Halbfinale“ – einen passenderen Titel hätte die Deutsche Turn-Liga (DTL) für ihren Nachbericht zu den dritten und letzten Wettkämpfen in den beiden Gruppen nicht finden können. „S“aar, „S“traubenhardt, „S“schwäbisch Gmünd-Wetzgau und die „S“iegerländer KV haben sich für das DTL-Halbfinale am 21. November qualifiziert. Die SKV muss in Wetzgau antreten. Der Sieger zieht ins große, der Verlierer ins kleine Finale ein. Einen Rückkampf gibt es nicht.

Die SKV qualifizierte sich für das Semifinale durch den 31:23-Sieg am Samstagabend beim SC Cottbus qualifiziert, holte sich vor Titelverteidiger KTV Straubenhardt, der Aufsteiger Eintracht Frankfurt in die Schranken wies, Gruppenplatz eins. Der Deutsche Rekordmeister aus Cottbus ist dagegen ausgeschieden.

„Es war ein hartes Stück Arbeit“, fasste SKV-Präsident Reimund Spies das Duell in der fast 3000 Zuschauer fassenden, aber so gut wie leeren Lausitz-Arena zusammen, wobei die erneut in Bestbesetzung turnenden Gäste die Basis für diesen Erfolg an ihrem (neuen) Paradegerät Boden (8:2) und am Barren (6:1) legten. Mit dem Gewinn der Geräte Boden und Pferd, wo Spezialist Saso Bertoncelj mit seinen drei Scorezählern gegen Lucas Kochan die Kohlen aus dem Feuer holte, hatte die SKV den Halbfinaleinzug bereits klar gemacht, denn diese vier Gerätpunkte waren die Garantie für das Weiterkommen bei einer Niederlage in Cottbus und einem Dreiervergleich mit den Brandenburgern und den ebenfalls punktgleichen Straubenhardtern.

Trotz der starken 14,15 Punkte von Courtney Tulloch ging die Ringe-Wertung an den SC Cottbus, der erstmals in dieser Saison mit seinem Top-Turner Igor Radivilov antrat. Der Ukrainer erhielt für seine herausragende Ringe-Übung sogar 14,85 Punkte und entschied mit neun Punkten auch die Top-Scorer-Wertung vor Tulloch (8) und Dario Sissakis (7) für sich. Der 22-Jährige zeigte nach der Pause einen großartigen Sprung, für den er mit für ihn sensationellen 14,55 Punkten belohnt wurde wie überhaupt der Sprung mit ingesamt 54,24 Zählern wieder das herausragende SKV-Gerät war. Am Barren machten die Siegerländer dann den Gesamtsieg vorzeitig perfekt, ware das abschließende 1:5 am Reck locker zu verschmerzen.

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