Fußball-Oberliga

Sportfreunde Siegen wollen ersten Heimsieg einfahren

Foto: Lutz Großmann

Siegen/Kaan-Marienborn.  Oberliga-Westfalen: Cramer-Elf auf Wiedergutmachung aus. Kaan-Marienborn will in Dortmund weiter punkten.

Wiedergutmachungs-Kurs ist angesagt bei den Siegener Sportfreunden. Nach der schwachen Vorstellung beim 1:4 in Holzwickede erwarten die Mannen von Trainer Tobias Cramer zum ersten Heimspiel der neuen Oberliga-Saison am Donnerstagabend (19 Uhr) die TSG Sprockhövel. Wie der Coach nach den angesprochenen Personalfragen sein Team umbauen wird, mochte er definitiv nicht beantworten. „Aber es wird sich was verändern“, kündigte Cramer „gewisse Rochaden“ an, die sich vor allem auf die Defensive und die Mittelfeldachse auswirken werden.

Es könnte beide Außenverteidiger-Positionen und eine zentrale Rolle im offensivnahen Bereich betreffen. Hier kommt der Name Joshua Walter ins Gespräch, dessen Spielberechtigung am Dienstag eintrudelte und auf der offiziellen Spielerliste eingetragen wurde. Der 20-jährige Kanadier hat bekanntlich große Teile der Sportfreunde-Vorbereitung bestritten und sei, so der Trainer, ein Mann, der „genau in unser Portfolio“ passe. Fehlen werden Tobias Cramer weiterhin Marcel Mosch, Leon Kunz und Leandro Fünfsinn.

1. FC Kaan-Marienborn

Ganz anders sieht die Lage beim Oberliga-Mitstreiter 1. FC Kaan-Marienborn aus. Nach dem furiosen 8:1-Erfolg gegen den FC Eintracht Rheine gastiert die Elf von Trainer Tobias Wurm am Donnerstagabend beim ASC 09 Dortmund (19 Uhr). „Die Mannschaft weiß das Rheine-Spiel richtig einzuordnen und ist voll auf die nächsten Aufgaben fokussiert. Gegen Dortmund wird es eine ganz andere Partie, dessen sind wir uns bewusst“, sagt Trainer Tobias Wurm. Mit sieben Punkten nach drei Spielen steht seine Mannschaft auf Platz zwei in der Oberliga-Westfalen und will auch in Dortmund weiter punkten, am liebsten dreifach. „Wir kennen Dortmund und auch den Platz da sehr gut und wissen, worauf es ankommt. Es wird ein Abnutzungskampf, wie so oft in der Oberliga“, blickt Wurm voraus.

Fehlen wird weiterhin Kisolo Biskup, der bereits vergangenen Sonntag mit muskulären Problemen nicht zur Verfügung, nächste Woche aber wieder dabei sein sollte. Ansonsten sieht Wurm keinen großen Handlungsbedarf, an der ersten Elf etwas zu ändern.

Trotz des guten Starts ist der Coach noch nicht zu 100 Prozent zufrieden und sieht immer noch Steigerungspotenzial, vor allem in der Defensive: „Wir haben in jedem Spiel mindestens ein Gegentor bekommen, das ist mir zu viel. Gerade gegen die starke Offensive der Dortmunder werden wir konzentriert verteidigen müssen.

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