Frauen-Landesliga

SV Schameder ist unter Wert geschlagen – und muss zittern

Trainer Andreas Edelmann spricht zur Mannschaft des SV Schameder.

Trainer Andreas Edelmann spricht zur Mannschaft des SV Schameder.

Foto: Florian Runte

Dortmund.   SG Lütgendortmund ist die cleverere Mannschaft im Landesliga-Duell. Nach der 0:3-Niederlage sind es nur noch zwei Punkte bis zur Abstiegszone.

Das 0:3 des SV Schameder bei der SG Lütgendortmund lässt auf eine klare Angelegenheit für den Tabellenachten der Frauenfußball-Landesliga schließen. Doch so eindeutig verlief die Partie nicht. „Das Ergebnis hört sich blöd an. Aber ich kann meinem Team keinen Vorwurf machen. Es ist eine unglückliche Niederlage. Wir haben läuferisch und kämpferisch dagegen gehalten. Lütgendortmund war aber cleverer“, bilanzierte SVS-Trainer Andreas Edelmann, der einen couragierten Auftritt gesehen hatte.

Über weite Strecken hatte Schameder sogar die besseren Möglichkeiten, die Marie Koch, Marie Schwarz und Nadine Zimmermann aber allesamt liegen ließen. Das Führungstor der Gastgeberinnen, das durch Caroline Junge nach einer Viertelstunde fiel, bahnte sich zu diesem Zeitpunkt nicht an. Die SG konterte über die rechte Seite nach einem Schamederaner Eckball. „Hinten raus mussten wir aufmachen und haben uns zwei weitere Konter gefangen“, ärgerte sich Edelmann. Marie Hamacher (84.) und Janina Wenzel (90.) sorgten für klare Verhältnisse.

Edelmann hofft nun auf drei Punkte im Nachholspiel gegen die DJK Eintracht Dorstfeld. „Da sollten wir tunlichst was holen, um den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auszubauen. Das ist eine große Möglichkeit für uns, deswegen wird ordentlich Druck auf dem Kessel sein“, blickt der SVS-Trainer bereits auf die nächste Herausforderung am Ostermontag. Schameder liegt nur noch zwei Punkte vor der Abstiegszone, weil der SSV Buer überraschend in Berghofen gewann.

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