Volleyball-Landesliga

Systemumstellung bringt VfL Bad Berleburg den Sieg

Umgestellt: Emma Althaus ist nun mit Julia Schoß für die Annahmen zuständig. Gegen den SuS Störmede hatte die junge Spielerin die Angaben der Gegner deutlich besser im Griff und ebnete ihrem Team so den Weg zum Erfolg.

Umgestellt: Emma Althaus ist nun mit Julia Schoß für die Annahmen zuständig. Gegen den SuS Störmede hatte die junge Spielerin die Angaben der Gegner deutlich besser im Griff und ebnete ihrem Team so den Weg zum Erfolg.

Foto: Hans Peter Kehrle

Bad Berleburg.  Umstellung der Annahme führt beim VfL Bad Berleburg zum 3:1-Sieg beim SuS Störmede. Eine Spielerin feiert ihr Comeback nach langer Pause.

Dritter Spieltag, zweiter Sieg. „Das war bisher unsere beste Saisonleistung“, beschrieb Matthias Winter, Trainer der Volleyball-Mannschaft des VfL Bad Berleburg, den 3:1 (25:18, 25:19, 22:25, 25:20)-Erfolg im Landesliga-Spiel beim SuS Störmede.

Die Wittgensteiner Frauen benötigten am Samstag in fremder Halle kaum Eingewöhnungszeit und dominierten das Geschehen von der ersten Minute an. Dabei half der jungen Bad Berleburger Mannschaft vor allem die Umstellung der Annahme. Gegen den SC Hennen II war dies ein ausschlaggebender Punkt für die bisher einzige Saisonniederlage. „Das Team ist von selbst drauf gekommen und so haben wir von Dreier- auf Zweierannahme umgestellt“, erklärte Winter im Nachgang an die Partie.

Emma Althaus und Julia Schoß kümmerten sich um die Angaben der SuS-Spielerinnen – dieser Plan ging auf. Der erste Durchgang ging deshalb ohne große Probleme mit 25:18 an den VfL, der auch im zweiten Satz nichts anbrennen ließen (25:19). „Die Mädels waren wirklich motiviert bis in die Haarspitzen, ich habe eine ganz andere Mannschaft auf dem Feld gesehen“, schwärmte Winter auch mit ein wenig Abstand zur Partie in den höchsten Tönen von der Leistung seiner Spielerinnen, die erstmals seit über einem Jahr von Mareike Rothenpieler verstärkt wurden.

„Sie hat sich direkt toll eingefügt und war eine echte Verstärkung über Außen“, sagte Winter. Dennoch musste er im dritten Satz mit ansehen, dass Störmede – beheimatet in einem Dorf bei Geseke – sich mit viel Einsatz zurück in die Partie kämpfte. Der VfL gab den Satz mit 22:25 ab. „Da war von uns nicht mehr genug Druck drin, das haben wir im vierten Satz korrigiert“, so der Trainer, der beim 25:20 nie um den Sieg zittern musste: „Das war absolut verdient.“

VfL Bad Berleburg: Emma Althaus, Julia Schoß, Catharina Hüster, Sophia Bald, Mareike Rothenpieler, Louisa Rothenpieler, Sarah Böttger.

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