Fußball-Oberliga

TuS Erndtebrück ohne Manfredas Ruzgis in Holzwickede

Option im Sturmzentrum: Murat-Kaan Yazar könnte Manfredas Ruzgis gegen Holzwickede ersetzten. In der laufenden Spielzeit traf Yazar bereits drei Mal.

Option im Sturmzentrum: Murat-Kaan Yazar könnte Manfredas Ruzgis gegen Holzwickede ersetzten. In der laufenden Spielzeit traf Yazar bereits drei Mal.

Foto: Florian Runte

Erndtebrück.  Vor dem Auswärtsspiel in Holzwickede spricht Alfonso Rubio Doblas von einer positiven Entwicklung und lobt die Teamchemie des TuS Erndtebrück.

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Es war ein turbulentes Spiel, das keinen Sieger fand. Am letzten Sonntag trennte sich der TuS Erndtebrück in der Oberliga Westfalen mit 2:2-Unentschieden von Westfalia Herne.

Ein Spiel, dass die Gemüter am Pulverwald erhitzte, da der gegnerische Trainer Christian Knappmann und auch die mitgereisten Fans sich einige verbale Aussetzer leisteten. Unterbewusst schienen diese Scharmützel aber wohl die Mannschaft von Trainer Alfonso Rubio Doblas angestachelt und motiviert zu haben, denn der TuS kam nach einem 0:2-Rückstand noch zurück.

Die Teamchemie stimmt

Neben dem erkämpften Punktgewinn will die Doblas-Elf vor allem die gezeigte Moral in die nun anstehende Partie gegen den Holzwickeder SC nehmen. „Nach so einem Rückstand zurückzukommen spricht für die Jungs. Es wird viel darüber geredet, dass es zwischen Trainerteam und Mannschaft nicht stimmt, aber unsere Chemie ist intakt, das hat das letzte Spiel gezeigt“, so der TuS-Trainer, der eine merklich positive Entwicklung seiner Elf in den letzten Spielen ausgemacht hat. Und in der Tat: Aus den letzten vier Spielen hat der TuS nun sieben Zähler geholt. Besonders gegen Mannschaften aus dem näheren Tabellenumfeld wurde gepunktet. „Vieles wird häufig negativ dargestellt, aber wir machen merklich Fortschritte.“

Nun sollen auch endlich Auswärts der zweite Sieg eingefahren werden, wenngleich mit Manfredas Ruzgis Erndtebrücks bester Stürmer durch seine fünfte gelbe Karte fehlen wird.

“Da haben wir mehrere Optionen. Die Jungs wollen immer nach vorne Spielen und im Abstiegskampf zählt langsam nur ein Sieg. Aber es gilt vor allem kontrolliert Anzugreifen. Wir müssen die Balance finden.“

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