TSG Helberhausen

Unterwegs auf den Spuren der Tour de France

13 begeisterte Radsportler von der TSG Helberhausen sind in den französischen Alpen unterwegs.

13 begeisterte Radsportler von der TSG Helberhausen sind in den französischen Alpen unterwegs.

Foto: verein

Helberhausen.  13 Radsportler von der TSG Helberhausen wandeln auf den Spuren der Profis, die in diesen Tagen bei der Tour de France unterwegs sind.

Die Alpen stehen für die Fahrer der Tour de France erst nächste Woche auf dem Programm, doch 13 Radsportler der TSG Helberhausen nahmen einige der berüchtigten Alpenpässe bereits Ende Juni in Angriff. Für die TSG war es der zweite derartige Ausflug. Die erste Ausgabe fand 2015 statt. An den insgesamt vier Tagen profitierte man von hervorragenden Wetterbedingungen und einem super Zusammenhalt in der 13-köpfigen Gruppe.

Das Dach der Tour erklommen

Schon nach der Ankunft in der Nähe von Saint Jean de Maurienne, Startpunkt einer Tour-Etappe in diesem Jahr, ging es für die Gruppe zum ersten Warmfahren. Am frühen Nachmittag standen die ersten Höhenmeter an der schwindelerregenden Schnörkelstraße ab Montvernier zum Col de Chaussy (1533 m) und dem anschließenden schweißtreibenden Aufstieg zum Col de la Madeleine auf dem Programm. Der „Tour-Klassiker“ schlechthin wurde am zweiten Tag in Angriff genommen: Die 21 nummerierten und mit Etappensiegern gekennzeichneten Serpentinen der 13 km langen und steilen Auffahrt nach Alpe d’Huez. Nach zahlreichen Fotos genossen die Radsportbegeisterten das bunte Treiben auf der Zielgeraden.
Ohne Pause ging es am dritten Tag unter anderem auf den Col de la Croix de Fer und den Col du Glandon. Abgerundet wurde die Etappe auf dem Col du Mollard auf knapp 1600 Metern Höhe, wo die Gruppe im Gipfel-Freibad im Dörfchen Aiguilles eine wahrlich erfrischende Bade-Überraschung erwartete.

Die Königsetappe folgte tags drauf: Der Aufstieg zum Col de l’Iseran, dem zweithöchsten befahrbaren Alpenpass 2770 Meter über dem Meeresspiegel. Diesen werden auch die Radprofis der Tour de France bald in Angriff nehmen, nämlich am drittletzten Tag der Frankreich-Rundfahrt. Waren alle bisher gefahrenen Pässe mit bis zu 13 Prozent nicht nur steil und lang, stellte der Col de l‘Iseran (2770 m) auch den höchsten und landschaftlich schönsten Punkt des Ausflugs dar. Dafür belohnte sich die Gruppe auf der Passhöhe, umgeben von Schneefeldern und zahlreichen Motorradfahrern, mit einer herrlichen Alpenkulisse und kühlen Getränken.

Mit insgesamt über 8000 Höhenmetern und zahlreichen rasanten Abfahrten an vier Etappentagen waren sich am Ende alle einig: Das waren anstrengende, aber unvergessliche und erlebnisreiche Tage.

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