Volleyball

Warum der designierte Meister nicht aufsteigen möchte...!

Allen Grund zum Grinsen: Die Volleyballerinnen des VfL Bad Berleburg III stehen in der Kreisliga als Meister so gut wie fest.

Allen Grund zum Grinsen: Die Volleyballerinnen des VfL Bad Berleburg III stehen in der Kreisliga als Meister so gut wie fest.

Foto: Verein

Olpe/Attendorn.  Drei Punkte fehlen den Volleyballerinnen des VfL Bad Berleburg III zum Kreisliga-Titel. Ein Aufstieg kommt aber nicht in Frage, doch wieso?

Auf dem Weg zum Titel in der Frauen-Kreisliga haben die Volleyballerinnen des VfL Bad Berleburg die nächsten Schritte gemacht. Mit einem 2:0 (25:7 25:19) gegen die VTV Freier Grund III und einem 2:0 (25:6, 25:15) gegen das Mixed-Team des TV Attendorn hat das Team von Trainer Uwe Homrighausen seinen Vorsprung an der Spitze auf zehn Punkte gegenüber den Jungen des TV Dresselndorf ausgebaut. Der drittplatzierte TV Littfeld II kann bei vier verbleibenden Spielen und zwölf Zählern Rückstand zwar noch nach Punkten gleichziehen, kann in der Zweitwertung (Zahl der Siege) aber nicht mehr vorbei. Platz zwei ist dem VfL also sicher. Beim kommenden Spieltag am 29. Februar in Olpe würden drei Punkte dann auch zum Titel reichen.

Aufstieg in Bezirksliga ist frei wählbar

„Das waren zwei souveräne Siege, die zu keinem Zeitpunkt in Gefahr waren. Im zweiten Satz konnte der Uwe jeweils taktisch umstellen und allen Mädchen Spielzeit geben“, berichtet Volleyball-Abteilungsleiter Jürgen Reinhard, der die „Vierten“ in Attendorn betreute und mit seinem Team auf dem Heimweg bei den Spielen der „Dritten“ in Olpe Station machte.

Für die Liga-Zugehörigkeit für die neue Saison spielt der Titel übrigens keine Rolle. „Wer Bezirksliga spielen möchte, kann direkt melden“, verweist Reinhard darauf, dass es in der wiederbelebten Kreisliga keine feste Aufstiegsregelung gibt.

Viele Spielerinnen stehen vor dem Abitur

Die Wittgensteiner planen trotz der sportlichen Überlegenheit keine Meldung für die höhere Liga. Einerseits wegen der weiten Fahrten in den Hagener Raum in der Bezirksklasse, andererseits wegen der durchaus sehr gut funktionierenden „neuen“ Kreisliga, in der auch Jungen (bis 16) und Mixed-Teams spielen können. „Fast alle Teams haben schon angekündigt, auch nächstes Jahr dabei zu sein.“

Ein Faktor beim Verbleib in der Kreisliga ist aber auch, dass es einen Umbruch geben könnte. „Wir werden wieder eine ganz andere Konstellation haben, weil mehrere Mädchen aus der aktuellen Mannschaft vor dem Abitur und danach womöglich nicht mehr zur Verfügung stehen“, erklärt der Volleyball-Boss des VfL. Fraglich sei, ob dann mit zwei Kreisliga-Teams weitergehe: „Dafür bräuchten wir mindestens 20 Spielerinnen.“

„Vierte“ muss um Platz vier kämpfen

Die „Vierte“ des VfL muss dagegen nun darum kämpfen, ihren vierten Platz zu behaupten. Gegen die Jungen des TV Dresselndorf gab es eine 0:2-Niederlage (22:25, 18:25) und gegen das SFG Olpe VI „nur“ einen 2:1 (25:14, 22:25, 15:7)-Sieg.

„Diesmal war es von der Konzentrationsfähigkeit her nicht ganz so gut. Und Dresselndorf hat sich gesteigert“, erklärt Trainer Jürgen Reinhardt, warum es nach dem Erfolg im Hinspiel nun eine Niederlage gab.

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