Werdohl zu clever für den VfL

Werdohl.   Auch nach dem 8. Spieltag der Landesliga Staffel 2 muss der VfL Bad Berleburg auf seinen zweiten Sieg warten. Schlimmer noch: beim FSV Werdohl verlor die Mannschaft von Martin Uvira und Marcus Goßler nach großem Kampf unglücklich 0:2 (0:1). „Wir haben sehr organisiert gespielt und hätten mindestens ein Unentschieden verdient gehabt“, konstatierte Co-Trainer Goßler nach dem Spiel, haderte allerdings mit der mangelnden Chancenverwertung.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Auch nach dem 8. Spieltag der Landesliga Staffel 2 muss der VfL Bad Berleburg auf seinen zweiten Sieg warten. Schlimmer noch: beim FSV Werdohl verlor die Mannschaft von Martin Uvira und Marcus Goßler nach großem Kampf unglücklich 0:2 (0:1). „Wir haben sehr organisiert gespielt und hätten mindestens ein Unentschieden verdient gehabt“, konstatierte Co-Trainer Goßler nach dem Spiel, haderte allerdings mit der mangelnden Chancenverwertung.

In der Anfangsphase hatte die FSV den höheren Ballbesitz und drängte den Aufsteiger aus der Kurstadt auf dem Kunstrasenplatz oberhalb des alten Riesei-Stadions mit großem Druck in die Defensive. Dennoch kämpfte sich der VfL nach kurzer Zeit ins Spiel und hätte durch Tarek Benyagoub (11.) und Ahmad Ibrahim (13.) sogar in Führung gehen müssen. Beide scheiterten jedoch freistehend an FSV-Schlussmann Alexander Schmale.

Ein Schuss reicht zur Führung

So kam es, wie es kommen musste. Mit dem ersten Torschuss der Partie gingen die Hausherren schließlich in Führung. Einen Eckball drückte Marius Maus zunächst per Kopf an den Querbalken, den Abpraller verwertete jedoch Marcus Brüll zur schmeichelhaften Werdohler Führung – 1:0 nach 40 Minuten. In der Folge zeigte sich Berleburg allerdings wenig beeindruckt vom Spiel der Werdohler und hätte postwendend den Ausgleich erzielen können. Yannik Lückel hatte Ibrahim auf die Reise geschickt, der den Torhüter umkurvte, aus spitzem Winkel jedoch das Tor verfehlte.

Badura verhindert Schlimmeres

Nach dem Pausentee kam der FSV im Riesei-Stadion besser aus den Startlöchern und hätte durchaus durch Muammer Topcu erhöhen können. VfL-Keeper Badura reagierte zwei mal stark gegen Werdohls Nummer Neun. In den folgenden Minuten entwickelte sich schließlich ein Spiel auf Augenhöhe, dass unrühmlich entschieden wurde.

Einen Elfmeter, den die Wittgen-steiner in Frage stellten, verwertete Lukas Kessler schließlich zum 2:0 (73.). „Am Ende haben uns erneut die Optionen von der Bank gefehlt. Generell sind wir aber zu selten in den torgefährlichen Raum gekommen“, analysierte Marcus Goßler, der nach dem Spiel niedergeschlagen war – so wie der Rest des Teams.

Dennoch hatte der VfL an diesem Tag Glück: Aus dem unteren Tabellendrittel konnte kein direkter Konkurrent der Berleburger etwas Zählbares mitnehmen und deshalb rangiert die Uvira-Elf weiterhin vor den Abstiegsrängen. Am kommenden Wochenende wird es wichtig für Bad Berleburg. Dann empfängt die FSV Gerlingen (15. Platz/4 Punkte) die Berleburger (13./6). Die Wochen der Wahrheit für den VfL beginnen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik