Frauen-A-Kreisliga

Wo führt der Weg des FC Ebenau hin?

Ann-Christin Peuker soll gemeinsam mit Jessica Strack die Abgänge in der Offensive auffangen. So wie hier gegen Gevelsberg, wo die Spielführerin locker einschiebt.

Ann-Christin Peuker soll gemeinsam mit Jessica Strack die Abgänge in der Offensive auffangen. So wie hier gegen Gevelsberg, wo die Spielführerin locker einschiebt.

Foto: peter kehrle

Beddelhausen.  Nach dem Abstieg formiert sich der FC Ebenau neu und meldet künftig eine Neuner-Mannschaft. An ehrgeizigen Zielen des Vereins ändert das nichts.

Auch die Frauen des FC Ebenau hatten es in den letzten Wochen nicht wirklich leicht. Obwohl die Mannschaft in der vergangenen Saison sportlich den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga Staffel 3 geschafft hat, entschied sich der Verein aufgrund von Personalmangel freiwillig in die unterste Klasse abzusteigen. Außerdem geht der FCE in diesem Jahr im „Norweger-Modell“, also mit nur neun Feldspielern an den Start.

„Wir haben uns als Mannschaft dazu entschieden und werden es so gut wie möglich umsetzen. Die Qualität für eine gute Saison haben wir auf jeden Fall“, erklärt Sophie Hesselbach, die in dieser Spielzeit als Co-Trainerin ihren Vater Jörg an der Seitenlinie unterstützt. Eine unverhoffte Rolle für die 20-jährige Sportstudentin, die aber bereits im letzten Jahr ab und an die Einheiten der Frauen leitete. „Meistens sind mein Vater und ich uns auch einig“, schmunzelt Hesselbach, die mit ihrem Team trotz der widrigen Umstände einen Platz im oberen Tabellendrittel anpeilt. „Unser Zusammenspiel war immer gut und wir haben nicht ohne Grund in der Bezirksliga eine gute Rolle gespielt. Der Aufstieg steht erstmal hinten an, aber das wird auf Dauer das Ziel sein.“

Die Sportfreunde kommen

Besonders die Abgänge von Tessa Grauel und Karla Mengel (beide Spfr. Siegen) schmerzen den FCE, da ihre Qualität nur im Kollektiv aufgefangen werden kann. Jessica Strack und Spielführerin Ann-Christin Peuker werden offensiv noch mehr in die Bresche springen müssen. Das am besten schon am kommenden Samstag (14 Uhr), wenn die Hesselbach-Elf auf die Zweitvertretung der Sportfreunde Siegen trifft, die im vergangenen Jahr noch keine Mannschaft stellen konnten.

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