Billard

BSV Velbert: Mission Aufstieg läuft stark an

Routinier Volker Simanowski zeigte als Nachrücker für Eddy Merckx eine tolle Partie.

Routinier Volker Simanowski zeigte als Nachrücker für Eddy Merckx eine tolle Partie.

Foto: Ulrich Bangert / FUNKE Foto Services

Velbert.  Der BSV Velbert nutzt den doppelten Heimspieltag zu zwei klaren Siegen und setzt sich sogleich an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga.

Der erste Doppelspieltag in der 2. Dreiband-Bundesliga bescherte den Billard-Assen des BSV einen Doppelspieltag, den die Velberter dann auch gleich zu einem Doppelsieg nutzten. „Besser hätte die Saison nicht starten können“, meinte BSV-Sportwart Schneider nach den beiden ungefährdeten 8:0-Siegen gegen die zweite Mannschaft des BC München II und gegen den BC Oberhofen. Damit haben sich Velberter Queue-Virtuosen gleich an die Tabellenspitze gesetzt und gezeigt, dass sie die Mission direkter Wiederaufstieg in die Bundesliga mit aller macht angehen.

„Beide Gästeteams hatten noch nicht einmal eine Chance, zumindest eine Partie zu gewinnen, zu deutlich war der Klassenunterschied“, so Schneider. Die Velberter hatten die beste Besetzung inklusive Weltmeister Eddy Merckx aufgeboten. Das hatte sich ausgezahlt. Merckx, derzeit an Numero sechs der Weltrangliste notiert, deklassiertes den Münchner Wolfgang Zenkner förmlich mit 40:12 in nur 17 Aufnahmen. Damit spielte er nicht nur den brillanten Schnitt von 2,353, sondern legte mit zehn Bällen auch noch die Höchstserie des Tages hin.

Die internationalen Trümpfe Merckx und Yasin stechen

Auch der zweite internationale Top-Spieler im Ensemble, Ismael Yasin, ließ sich nicht lumpen, er schlug Tobias Buchner mit 40:24 in 25. Das BSV-Quartett komplettierten die bundesligaerfahrenen Torsten Anders (gegen Robertino Hermann) und Philipp Leu (gegen Andreas Mölich-Zebhauser), die ebenfalls keine Schwächen offenbarten.

Am Ende stand ein glatter Mannschaftsschnitt von 1,300 dem der Münchener von 0,740 gegenüber.

Tags darauf mussten gegen Osterhofen mussten die Velberter zwar auf Merckx wegen anderer Verpflichtungen verzichten, in Person von Volker Simanowski rückte allerdings ein weiterer erfahrener Bundesliga-Spieler in den Kader nach.

Dass das BSV-Urgestein in der vergangenen Saison lediglich fünf mal zum Einsatz kam, war überhaupt nicht zu bemerken. Simanowski spielte wie in alten Tagen und gewann gegen Roberto Schneeberger deutlich 40:20 in 35 Aufnahmen.

Die selbe Anzahl Aufnahmen für die 40 Punkte benötigten auch Ismael Yasin – am Spitzenbrett gegen Marcel Back – und Torsten Anders gegen Renaldi Schneeberger.

Philipp Leu benötigte zwar 46 Aufnahmen, gewann seine Partie gegen Rainald Bastl aber ebenfalls deutlich.„Der Grundstein für die Mission direkter Wiederaufstieg ist gelegt“, so Sportwart Schneider.

Er ist überzeugt: „Die Tabellenführung wollen wir nicht mehr abgeben.“ Die personellen Voraussetzungen sind jedenfalls erstklassig. Der Großteil des Bundesligakaders aus der Vorsaison ist geblieben, zudem kann der BSV in fast allen 16 verbleibenden Spielen auf mindestens eines seiner der Asse aus dem Ausland zurückgreifen. „Das hilft natürlich ungemein und unterstreicht unsere Ambitionen“, fasst Stefan Schneider zusammen.

Weiterer Heimspieltag folgt

Am ersten Oktober-Wochenende folgt der nächste Doppel-Spieltag – wieder am heimschen Buschberg: Der BSV Velbert erwartet am Samstag den BC Regensburg und am Sonntag den BC Landau – klares Ziel: Den ersten Platz festigen.

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