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ETB kommt: Zweiter Knüller bei der SSVg Velbert

Einlaufen zum zweiten Schlagerspiel, Max Machtemes, Maximilian Wagener, Peter Schmetz (v.re.) und  die  SSVg Velbert erwarten im zweiten Heimspiel der Saison den Essener Traditionsverein ETB Schwarz-Weiß.

Einlaufen zum zweiten Schlagerspiel, Max Machtemes, Maximilian Wagener, Peter Schmetz (v.re.) und die SSVg Velbert erwarten im zweiten Heimspiel der Saison den Essener Traditionsverein ETB Schwarz-Weiß.

Foto: Christof Köpsel / FUNKE Foto Services

Velbert.  Oberligist SSVg Velbert empfängt den ETB Schwarz-Weiß, der unter dem früheren Clubberer-Coach Ralf vom Dorp blendend gestartet ist.

Zweites Saisonspiel, zweites Heimspiel, zweiter Knüller: Fußball-Oberligist SSVg Velbert freut sich auf das Gastspiel des Essener Traditionsvereins ETB Schwarz-Weiß. Anstoß ist bereits am heutigen Samstag um 16 Uhr in der Christopeit Sport-Arena.

Da die für vergangenen Mittwoch angesetzte Partie beim 1. FC Bocholt auf September verschoben wurde kamen die Velberter in diese durchaus komfortable Situation: Nach der Ligapremiere vor einer Woche mit dem Stadtderby gegen den SC können sie nun gleich mit einem weiteren höchst attraktiven Heimspiel weiter machen.

Voigt-Team kam stark in die Saison

Das Nachbarschaftsduell zwischen den Blauen und den Schwarz-Weißen hat seit vielen Jahren seinen besonderen Reiz, in dieser Saison kommt hinzu, dass beide Mannschaften stark gestartet sind. Die SSVg eröffnete die Pflichtspiel-Saison mit dem 4:0 im Niederrheinpokal beim Duisburger FV und legte dann den stattlichen 4:1-Derbyerfolg zur Liga-Premiere nach.

Der ETB gab sich beim 3:1 über den SV Rindern ebensowenig eine Blöße im Pokal und gewann danach auch seine ersten beiden Liga-Spiele: 3:0 bei Union Nettetal sowie 1:0 am Mittwoch am Uhlenkrug über den TVD Velbert. SSVg-Trainer Alexander Voigt braucht eigentlich nur auf diese Daten zu verweisen, um alle, die sein Team nach dem Derbyerfolg schon auf dem unaufhaltsamen Weg an die Ligaspitze sehen, zu warnen. „Wir haben gegen den SC ein gutes Spiel gemacht. Aber das war nur der erste von vielen kleinen Schritten“, betont der Ex-Profi. Auch gegen die Essener müsse seine Mannschaft mindestens genau so gut wie gegen den SC auftreten, um den nächsten Schritt zu tun.

Außerdem hat die SSVg sowohl mit den Essenern, als auch mit deren neuem Trainer Ralf vom Dorp in der vergangenen Saison schlechte Erfahrungen am laufenden Band gemacht. Beim ETB gab es eine peinliche 2:3-Niederlage, nachdem die Velberter bis zur 80. Minute noch 2:0 in Führung gelegen hatten. Im Rückspiel bewahrte Max Machtemes die SSVg mit dem Tor zum 1:1 in der Nachspielzeit vor der zweiten Pleite.

Sogar zwei Niederlagen gab es gegen Ralf vom Dorp, der in der vergangenen Spielzeit seine Ära beim SC Velbert ausklingen ließ. Als Trainer der Clubberer gewann er gleich beide Stadtduelle gegen die SSVg.

Vom Dorp, der nach elfeinhalb erfolgreichen Jahren beim SC für Kontinuität steht, war sicher ein Wunschkandidat der Essener – sie benötigen nämlich nach einer höchst enttäuschenden Vorsaison dringend Stabilität.

Aus Angst vor dem Abstieg hatten die Schwarz-Weißen zwei Spieltage vor Saisonschluss Trainer-Routinier Manni Wölpper gefeuert, Kapitän Sebastian Michalsky steuerte das Team dann ins Ziel.

ETB ist noch ohne Gegentor

Mit vom Dorps Amtsantritt ist die Saison für die Schwarz-Weißen nun deutlich besser angelaufen als im Vorjahr – da eröffnete das überraschende 0:1 gegen den SC eine üble Misserfolgsserie. Nun ist der ETB mit sechs Punkten gestartet und hat noch kein Gegentor geschluckt.

Allerdings betont vom Dorp ähnlich wie sein Kollege Voigt, dass dies nur die ersten Schritte seien. Er sieht noch Steigerungsbedarf, besonders im spiel nach vorn. Sass sein Team beim 1:0 gegen den TVD auch etwas Glück hatte, ist ihm nicht entgangen. Und in die Partie am Samstag geht er mit viel Respekt: „Die SSVg hat einen starken Kader und ist für mich ein klarer Aufstiegsaspirant.“

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