Feldhockey

HC Velbert schlägt bei der Heimpremiere den Vizemeister

Einen energischen Endspurt legten die Rot-Weißen hin: Die Aufholjagd nach dem 0:1-Rückstand wurde am Ende belohnt.

Einen energischen Endspurt legten die Rot-Weißen hin: Die Aufholjagd nach dem 0:1-Rückstand wurde am Ende belohnt.

Foto: Ulrich Bangert / FUNKE Foto Services

Velbert.  Die HCV-Damen sind in der Oberliga blendend gestartet. Beim 2:1 über Münster feiern sie den zweiten Sieg im zweiten Spiel

Die Hockey-Damen des HC Velbert sind blendend in die neue Feldsaison gestartet. Im zweiten Apiel holten sie den zweiten Sieg. Auf das 7:0 zum Auftakt bei Uhlenhorst Mülheim ließen sie nun einen 2:1 (0:0)-Erfolg an der Poststraße über den THC Münster folgen.

Zur Heimpremiere hatte sich hoher Besuch angesagt: Der Vizemeister kam – gegen die Münsteranerinnen hatte das HCV in der vergangenen Saison keinen einzigen Punkt geholt. Auch deshalb präsentierten sich die Rot-Weissen höchst konzentriert. Sie überstanden die starke Phase der Gäste, die es mit energieschem Pressing versuchten und kamen immer besser ins Spiel. Zu einem Tor sollte es aber bis zur Halbzeit aber nicht reichen.

Im dritten Viertel erhöhten die Velberterinnen daher noch einmal den Druck gerieten dann aber in Rückstand, da sie die Verteidigung etwas vernachlässigt hatten. Doch die HCV-Damen drehten im Schlussviertel auf. Dabei hatten sie mehr zuzusetzen als die Gäste, die nun läuferisch nachließen.

Beeindruckender Endspurt

Mit einem starken Angriff erzwangen die Gastgeberinnen einen Siebenmeter, den Carlotta Ganssen zum 1:1 verwandelte. Und der HCV legte noch einen drauf: Nach gutem Zusammenspiel mit Sabrina Breier war Gina Ludwig im Kreis frei und überwand die Torhüterin geschickt: 2:1.

Diese Führung ließ sich das Team dann nicht mehr nehmen, obwohl es kurz vor Schluss nach einer Grünen Karte für Caro Krampe in Unterzahl spielen musste. Trainer Maurice Krampe lobte: „Ich bin heute sehr stolz auf meine Mannschaft. Die ersten Minuten waren wir vom hohen Tempo der Münsteranerinnen überrascht und so brauchten wir eine gewisse Zeit, um ins Spiel zu kommen. In unserer größten Druckphase haben wir es dann verpasst, das fällige 1:0 zu schießen.“

Besonders beeindruckt zeigte er sich davon, dass sich sein Team davon überhaupt nicht hat aus der Ruhe bringen ließ. Zudem fand er: In den letzten Minuten noch deutlich mehr Luft hatten als unser Gegner. Am Ende sicherlich verdiente und unglaublich wichtige drei Punkte

HCV-Damen: Becker, Breier, Cardella, Dieckmeyer, Ganssen, Jülicher, Krampe, Ludwig, M. Pickshaus, N. Pickshaus, Röhricht, Schmahl, Schneider, M. Schulte, Söylemez, Spiller.

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