Fusball

SC Velbert: Clubberer beschwören gegen Straelen Courage

Trotz der 1:2-Niederlage  hatte der SC, hier Adrian Jeglorz (li.), zuletzt gegen die Spvg Schonnebeck überzeugt. Darauf wollen die Clubberer  aufbauen.

Trotz der 1:2-Niederlage hatte der SC, hier Adrian Jeglorz (li.), zuletzt gegen die Spvg Schonnebeck überzeugt. Darauf wollen die Clubberer aufbauen.

Foto: Michael Gohl / FUNKE Foto Services

Velbert.  Oberligist SC Velbert möchte sich auch gegen den Spitzenreiter nicht verstecken. Am Sonntag kommt der SV Straelen.

Von einer Partie gegen einen Aufstiegsaspiranten gleich in die Vorbereitung auf das Spiel gegen den Top-Favoriten: Das Auftaktprogramm des SC Velbert bleibt auch am vierten Spieltag der Fußball-Oberliga knackig. Der Gegner in der heimischen BLF-Arena ist nämlich kein Geringerer als Regionalliga-Absteiger SV Straelen (So. 15 Uhr).

Die von Ex-Nationalspielerin Inka Grings trainierten Niederrheiner zeigen nämlich anders als viele Absteiger in der jüngeren Vergangenheit bisher keinerlei Anpassungsschwierigkeiten in der neuen Liga und führen derzeit die Tabelle nach drei Siegen ohne Gegentor an.

Gefährliche Japan-Connection

Besonders die japanische Connection des SVS ist schon in guter Frühform: Shun Terada, der auch in der Regionalliga zwölfmal einnetzte, steht schon wieder bei zwei Treffern, Kaito Mizuta hat sogar schon drei Tore erzielt.

Insgesamt stehen fünf Japaner unter im Kader, die bislang für sechs der acht Tore direkt verantwortlich sind. „Das wird ein anderes Spiel als in Schonnebeck, da Straelen mit viel Tempo kommen wird und weniger mit klaren Stoßstürmern. Dennoch wollen wir uns nicht hinten einigeln, das ist nicht unsere Art“, kündigt SC-Trainer Patrick Knieps an.

„Natürlich wollen wir aus einer gesicherten, aber nicht zu tiefen, Defensive operieren und den Gegner aktiv am Fußballspielen hindern, aber wir wollen auch selbst den Ball haben und uns früh Sicherheit holen. Denn wenn wir den Ball haben, kann der Gegner kein Tor erzielen“ bekräftigt der Coach, dass sich sein Team nicht in der eigenen Hälfte einbunkern will.

Gute Fortschritte beim Spiel in Schonnebeck

Sicherlich risikobehaftet, aber der neuen Spielidee entsprechend und daher nur konsequent. Dass sie das auch gegen Top-Gegner können, bewiesen die Jungs vom Böttinger trotz Niederlage bereits in Essen am Mittwoch. Knieps: „Wir wollen uns stetig mit Ball verbessern, egal wer der Gegner ist. Das ist uns in Schonnebeck in der zweiten Halbzeit schon sehr gut gelungen. Vor der Pause haben wir uns noch zu sehr hinten reindrängen lassen, danach haben wir die Kugel zeitweise richtig schön laufen lassen. Da spielt es für mich auch keine Rolle, ob wir zuhause oder auswärts spielen. Wir wollen das grundsätzlich durchziehen.“

Dass da noch nicht alles klappen kann, steht außer Frage, doch die Fortschritte sind wie vom Trainer angesprochen ersichtlich. Nichtsdestotrotz wird es noch Zeit brauchen, bis die Automatismen vollständig ineinandergreifen. Personell hat sich im Vergleich zur Vorwoche nichts getan. Aaron Langen und Adrian Jeglorz fallen aus, für Marcel Lange, der immerhin schon Teile des Mannschaftstrainings mitmachen konnte, kommt eine Berufung noch zu früh.

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