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SC Velbert II: Clubberer feiern vierten Sieg in Folge

Auf den Routinier ist Verlass: Danny Kotyrba (re.), einst Stürmer in der ersten Mannschaft, steuerte wieder zwei Treffer bei

Auf den Routinier ist Verlass: Danny Kotyrba (re.), einst Stürmer in der ersten Mannschaft, steuerte wieder zwei Treffer bei

Foto: Alexandra Roth / FUNKE Foto Services

Wülfrath.  Die Clubberer beeindruckten in der Kreisliga A beim 4:1-Auswärtscoup gegen Einigkeit Dornap

Mit dem vierten Sieg in Folge dokumentierte die SC-Zweitvertretung ihre gute Verfassung. Beim 4:1-Auswärtserfolg über den TSV Einigkeit-Dornap Düssel ließen die Clubberer den vor der Saison höher eingeschätzten Wülfrathern nicht den Hauch einer Chance.

Sieg konnte sogar höher ausfallen

„Am Ende war der Erfolg auch in der Höhe absolut verdient. Hätten wir unsere Chancen konsequenter genutzt, hätte er sogar noch höher ausfallen können“, befand „Bobby“ Schwarz, der zusammen mit Andreas Nitas das Velberter Trainerduo bildet, räumte aber ein: „Wenn man auswärts 4:1 gewinnt, sollte man auch zufrieden sein.“

Seine Mannschaft setzte in der Anfangsphase den Gegner schnell unter Druck und griff früh an, um Fehler zu erzwingen. Schon in der dritten Minute hatte Kosta Garidis eine gute Möglichkeit, doch seinen Schuss aus spitzem Winkel lenkte der TSV-Torhüter zur Ecke. Als Lukas Sender aus 23 Metern fulminant abzog, hatte er Pech, dass der Ball nur an die Oberkante der Latte klatschte.

So dauerte es bis zur Schlussphase der ersten Hälfte, ehe die Velberter die Führung erzielten. Nach einem langen Ball gewann Danny Kotyrba das Kopfballduell gegen einen Dornaper und leitete das Spielgerät auf Alexander Wilzek weiter. Der flankte in die Mitte, Kotyrba war nachgerückt und köpfte zum 1:0 ein.

Kotyrba glänzt als Torschütze und Vorlagengeber

Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte der erfahrene Angreifer mit seinem zweiten Treffer auf 2:0, als er nach einer schönen Kombination über mehrere Stationen die Kopfballweiterleitung von Giulian Tek verwertete. Garidis sorgte dann mit dem 3:0 nach einem feinen Schnittstellenpass von Kotyrba für die Vorentscheidung.

Im Gefühl des sicheren Sieges spielten die Clubberer die Partie souverän herunter, leisteten sich aber in der Schlussminute doch noch einen Fehler, der zum Gegentreffer führte. „Da war Bruder Leichtfuß im Spiel, denn die Situation wurde nicht konsequent genug geklärt“, kritisierte Schwarz. In der Nachspielzeit stellte dann aber Max Michels nach Vorarbeit von Sebastian Bierwolf den Drei-Tore-Abstand wieder her.

SC II: Hillemacher, Nolte (72. Höpfner), Tek, Yildiz (68. Bierwolf), Michels, Sender (51. Schwarz), Garidis, Kotyrba, Wilzek, Zahner (61. Bestler), Schlupkothen.
Tore: 0:1 Kotyrba (35.), 0:2 Kotyrba (47.), 0:3 Garidis (69.), 1:3 (90.), 1:4 Michels (90.+2).

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