Fussball

SC Velbert möchte in Schonnebeck nachlegen

Den Auftrieb nach dem Sieg über die Sportfreunde Niederwenigern wollen die Clubberer (rot) in Schonnebeck nutzen.

Den Auftrieb nach dem Sieg über die Sportfreunde Niederwenigern wollen die Clubberer (rot) in Schonnebeck nutzen.

Foto: Walter Fischer / Funke Foto Services GmbH

Velbert.  Bei der favorisierten SpVg Schonnebeck sieht Club-Coach Knieps seine Mannen nicht chancenlos, weiß aber um die Stärken des Kontrahenten

Die Erleichterung war groß beim Oberligisten SC Velbert, als am Mittwoch durch einen hart erarbeiteten 3:1-Erfolg am zweiten Spieltag über den Aufsteiger Sportfreunde Niederwenigern der Fehlstart abgewendet werden konnte. Daraus machte auch Trainer Patrick Knieps keinen Hehl: „Das war ein sehr wichtiger Sieg, die richtige Antwort auf das schwache Spiel im Derby zum Auftakt. Zumal die Aufgaben nun nicht leichter werden.“

Team vom Schettersbusch wird stets hoch gehandelt

Recht hat er, denn schon am dritten Spieltag wartet wieder eine ganz andere Hausnummer auf die Clubberer, wenn es zur seit Jahren im Kreise der Aufstiegsaspiranten wandelnden Spielvereinigung Schonnebeck geht. anstoß ist am Sonntag um 15 Uhr, am Schettersbusch.

Die Essener starteten mit vier Punkten in die neue Spielzeit und holten ebenfalls am Mittwoch bei TuRU Düsseldorf den ersten Sieg (2:1). Beim Auftaktspiel gegen den TSV Meerbusch (2:2) konnte Knieps sich selbst ein Auge von den Vorzügen und Schwächen der Schwalben machen, da er und sein Team ja schon tags zuvor im Lokalvergleich ran mussten.

„Das war schon beeindruckend, mit welchem Tempo da gespielt wurde. Diese Mannschaft hat viel Qualität mit Marc Enger, Markus Heppke und vielen weiteren starken Spielern“, sag Knieps und ergänzt: „Was wir auch gesehen haben ist, dass sie durchaus verwundbar sind. Wir müssen alles abrufen, um sie zu ärgern, chancenlos sehe ich uns aber bei Weitem nicht. Trotzdem sind das, wie auch im Spiel danach gegen Straelen, Bonuspunkte für uns. Wir fahren jedoch mit dem Plan nach Essen, diese auch zu holen und werden dafür 100 Prozent bringen.“

Dass auch gegen Niederwenigern nicht alles wie aus einem Guss klappte, treibt Knieps noch keine Sorgenfalten auf die Stirn, ist er doch im Begriff, eine neue Spielidee am Böttinger zu implementieren.

„Die Jungs sind es mehr gewohnt, zu verteidigen, was als Aufsteiger auch nichts Schlimmes ist. Wir wollen aber jetzt selbst das Spiel gestalten, Fußballspielen und den Weg nach vorne suchen. Das ist die Königsdisziplin. Wir entwickeln uns da auch stetig weiter. Bis wir aber da sind, wo wir hinwollen, dauert es noch eine Weile“ weiß der Coach.

Auch in Sachen Nummer eins hat sich Knieps noch nicht endgültig festgelegt und greift daher zu einem eher ungewöhnlichen Schritt. Nachdem im ersten Spiel Richard Garweg zwischen den Pfosten stand, durfte am Mittwoch gegen Niederwenigern Daniel Schäfer ran.

Jeder Keeper kriegt seine Chance

Bei Schonnebeck wird nun Neuzugang Maurice Horn den Kasten hüten. „So hatten alle drei ihre Chance in einem Pflichtspiel, erst dann wollen wir uns auf eine Nummer eins festlegen“, so Knieps.

Nicht mit nach Essen fahren wird Aaron Langen, der nach wie vor an seiner Verletzung aus dem Derby laboriert. Marcel Lange befindet sich im Aufbautraining, noch fraglich ist der Einsatz von Pier Schulz. Der Mittelfeldlenker hatte gegen den Aufsteiger einen Schlag auf das Schienbein abbekommen, ob er dabei ist, wird sich kurzfristig entscheiden.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben