Fussball

SC Velbert scheitert in Schonnebeck nur knapp

Das war zu leicht: Verteidiger Rene Burczyk und Torwart Maurice Horn ärgern sich über das erste Gegentor nach einem Standard. Die Essener Marc Enger (li) und Kai Nakowitsch drehen erfreut ab.

Das war zu leicht: Verteidiger Rene Burczyk und Torwart Maurice Horn ärgern sich über das erste Gegentor nach einem Standard. Die Essener Marc Enger (li) und Kai Nakowitsch drehen erfreut ab.

Foto: Michael Gohl / FUNKE Foto Services

Essen.  Bei Aufstiegsaspirant SpVg Schonnebeck unterliegt Oberligist SC Velbert nach einem späten Gegentreffer mit 1:2.

Am dritten Spieltag der Oberliga ist der SC Velbert nur knapp an einem Punktgewinn beim Essener Spitzenteam SpVg. Schonnebeck vorbeigeschrammt – am Ende musste sich die Mannschaft von Patrick Knieps knapp und spät mit 1:2 geschlagen geben und bleibt nach dem Sieg unter der Woche gegen die Sportfreunde Niederwenigern bei drei Punkten stehen.

Club-Trainer Patrick Knieps sieht ordentliche Leistung

Dennoch bescheinigte der Coach seiner Mannschaft eine ordentliche Leistung: „Wir haben gezeigt, dass wir gegen die Top-Mannschaften auf jeden Fall mithalten können. Die Jungs haben alles gegeben, wir müssen es nur hinkriegen, das über 90 Minuten abzurufen.“

Gerade zu Beginn kam seine Elf überhaupt nicht gut in die Partie am Schettersbusch. Folgerichtig setzte es nach einem Standard einen viel zu einfachen Gegentreffer – Schonnebecks Orhan Dombayci konnte in aller Seelenruhe einköpfen (15.).

Knieps war überhaupt nicht zufrieden und reagierte nach einer halben Stunde mit einem Doppelwechsel. Ho Chu und Pier Schulz ersetzten Leon Fritsch und Mike Lewicki. „Zu Beginn haben wir alles vermissen lassen, was man in so einem Spiel braucht. Die Intensität hat gefehlt. Mit den Wechseln haben wir uns gesteigert. Nach der Pause haben wir mehr Aggressivität auf den Platz gebracht und wurden fußballerisch besser“, erklärte der Trainer der Clubberer

Schonnebeck baute zudem etwas ab, dann machte Knieps mit seinem dritten Wechsel alles richtig. Joshua Sumbunu, der schon zu den Sportfreunden Baumberg gewechselt war, sich dort aber nicht wohlfühlte, verwandelte fünf Minuten nach seiner Einwechslung einen Freistoß wuchtig zum Ausgleich (65.).

„Danach fehlte uns in zwei Situationen der letzte Pass und wir wären frei durch gewesen“, haderte Knieps, der dann fünf Minuten vor dem Ende den Siegtreffer der Essener mitansehen musste. Wieder waren die Velberter nach einem Standard nicht konzentriert genug, in der Folge fiel im nächsten Anlauf der Gegentreffer. „Das darf uns so nicht passieren“, ließ Knieps verlauten, bei dem die positiven Eindrücke dennoch überwiegen: „Wir müssen die Konzentration über 90 Minuten hochhalten. Gelingt uns das, können wir beruhigt auf das Spiel gegen den SV Straelen schauen.“

Ex-Regionalligist SV Straelen kommt in die BLF-Arena

Der Regionalliga-Absteiger mit Trainerin und Ex-Europameisterin Inka Grings ist am kommenden Sonntag (15 Uhr) zu Gast bei den Clubberern in der BLF-Arena.

Verzichten muss der SC dabei wahrscheinlich auf Kapitän Adrian Jeglorz, der nach einem harten Einsteigen umgeknickt ist und sofort ausgewechselt werden musste. „Er wird uns wahrscheinlich eine Weile fehlen“, klang auch Knieps nicht allzu optimistisch.

SC: Horn – Rec, Burczyk, Deniz, Lewicki (30. Schulz), Tekadiomona, Fritsch (30. Chu), Jeglorz (77. Filippou), Hilger (60. Sumbunu), Blume, Yildiz.

Tore: 1:0 (15.), 1:1 Sumbunu (65.), 2:1 (85.). - Zuschauer: 283. - Schiedsrichter: Lars Arts.

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