Fussball

TVD Velbert empfängt den Tabellenführer FC Kray

Beim 0:1 am Mittwoch gegen den ETB – hier Jonas Haub (re.) gegen den Essener Ferhat Mumcu – hatten die Bäumer auch Pech.

Beim 0:1 am Mittwoch gegen den ETB – hier Jonas Haub (re.) gegen den Essener Ferhat Mumcu – hatten die Bäumer auch Pech.

Foto: Thorsten Tillmann

Velbert.  Oberligist TVD misst sich im Aufsteigerduell in Birth mit dem FC Kray. Die Essener starteten furios

Ich kann der Mannschaft trotz der Niederlage keinen Vorwurf machen“, sagte TVD-Trainer Hüzeyfe Dogan einen Tag nach dem etwas unglücklichen 0:1 bei ETB Schwarz-Weiß Essen. „An der Einstellung lag es jedenfalls nicht, die Spieler haben alles versucht, aber hatten Pech bei zwei Aluminiumtreffern und dass uns ein klarer Elfmeter nicht gegeben wurde“, stellte der Coach fest.

Kein Vorwurf nach dem 0:1 beim ETB

„Wir haben aber gezeigt, dass wir auch über Qualität verfügen und guten Fußball spielen können, müssen aber im gegnerischen Strafraum noch ein bisschen zielstrebiger werden“, fordert der Ex-Profi.

Nun kommt mit dem FC Kray ein Mitaufsteiger nach Birth (sonntag 15.15 Uhr), der sich mit zwei Auftaktsiegen und einem Torverhältnis von 7:0 auch in der höheren Spielklasse gleich wieder an die Tabellenspitze setzte. „Sie haben schon enorme Offensivqualität“, weiß Dogan. Einen maßgeblich dafür Verantwortlichen kennt er sehr gut, denn mit Philipp Schmidt hat er selbst noch bei der SSVg Velbert in der Regionalliga zusammengespielt. „Er kann gut die Bälle festmachen und ablegen, davon profitieren dann auch die anderen, die mit ihm zusammenspielen“, erinnert er sich gut.

Mit Ilias Elouriachi und Yassine Bouchama hat Schmidt spielerisch starke Nebenleute, die auch einen guten Abschluss haben. „Die Krayer sind wieder so eine Essener Mannschaft, die alle sehr kampfstark und schwer zu bespielen sind. Sie kommen mit viel Selbstvertrauen. Deshalb glaube ich nicht, dass sie defensiv auftreten werden“ mutmaßt Hüzeyfe Dogan. „Es würde uns jedenfalls guttun, wenn sie mitspielen“, glaubt er. Um erfolgreich sein zu können, müssen seiner Meinung aber noch ein paar Defizite abgestellt werden. „Beide Gegentore waren nahezu identisch und resultierten aus Standardsituationen, da waren die Absprachen und das Verteidigen im Raum nicht gut. Daran werden wir weiterhin arbeiten“, kündigt der TVD-Coach an.

Dogan hat personelle Alternativen

„In der Oberliga entscheiden Kleinigkeiten oftmals die Spiele“, hat er festgestellt. Ob er personell etwas an der Aufstellung verändern wird, lässt er sich bis zuletzt offen. „Ein paar Jungs haben jeweils über 90 Minuten gespielt und beide Partien waren sehr laufintensiv. Aber wir können es uns nicht leisten, müde zu sein. Möglicherweise kommen dann aber auch mal Spieler zum Einsatz, die noch frischer sind. Das entscheidet sich dann aber nach den Trainingseindrücken und kurzfristig.“

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