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TVD Velbert: Harter Brocken für die Bäumer

Starker Schnapper: Der frühere Keeper der SSVg Velbert, Philipp Sprenger, spielt nun in Schonnebeck.

Starker Schnapper: Der frühere Keeper der SSVg Velbert, Philipp Sprenger, spielt nun in Schonnebeck.

Foto: Michael Gohl / FUNKE Foto Services

Velbert.  Oberligist TVD Velbert empfängt bereits am Samstag in Birth die stark besetzte Spvg Schonnebeck. Das Torhüterduo ist in Velbert gut bekannt

Vor einer schwierigen Aufgabe steht die Auswahl des TVD Velbert am heutigen Samstag (16 Uhr), wenn die Spielvereinigung Schonnebeck in der Birth zu Gast sein wird. „Die haben einen ausgesprochen starken Kader. Wenn man sieht, mit welchen Leuten sie sich im Sommer verstärkt haben, weiß man, dass sie ganz oben mitspielen wollen“, glaubt TVD-Trainer Hüzeyfe Dogan.

Da die Defensive der Essener in der vergangenen Saison etwas anfällig war, holten sie mit Kai Nakowitsch (Rot-Weiß Essen, Rot-Weiß Oberhausen) und Adrian Schneider (SG Wattenscheid) routinierte und erfahrene Stammspieler aus der Regionalliga für diesen Mannschaftsteil. Die Torleute Philipp Sprenger und Marcel Grote kennt Dogan noch aus der gemeinsamen Zeit als Spieler bei der SSVg Velbert.

Schonnebeck holt erfahrene Spieler

Viele Jahre Erfahrung aus der vierten Liga hat aber auch Markus Heppke, der im Mittelfeld die Fäden zieht und als spielender Co-Trainer fungiert. „Emre Kilav, der von Schwarz-Weiß Essen kam, ist ein guter Techniker mit einem starken 1 gegen 1 und einem guten Abschluss“, weiß Dogan. „Mit Marc Enger haben sie auch einen in der Oberliga gefürchteten Torjäger in ihren Reihen“, verweist der TVD-Coach auf den bulligen Angreifer, der bereits wieder sieben Saisontore auf dem Konto hat. Zum Vergleich: Bester Torschütze der Velberter ist Maik Bleckmann mit drei Treffern.

„Bei den Schonnebeckern gibt es aber nicht nur einen, auf den es zu achten gilt, bei ihnen ist die ganze Mannschaft gefährlich. Da müssen wir bei jeder Aktion zu 100 Prozent fokussiert sein, müssen in jeder Sekunde hellwach sein“, fordert der Ex-Profi.

Dalbecksbäumer haben Selbstvertrauen getankt

Da die Essener bereits acht Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter SV Straelen haben, stehen sie bei den Dalbecksbäumern unter Druck und müssen gewinnen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Dogan geht die Herausforderung aber zuversichtlich an. „Wir haben zuletzt zwei gute Resultate erzielt und dabei kein Gegentor kassiert. Wenn uns das gegen Schonnebeck auch gelingt, sind wir schon einen guten Schritt weiter“, erläutert er. Im Hinblick auf die Startelf deuten sich keine großartigen personellen Veränderungen an. „Die Mannschaft hat zuletzt zwei Siege erkämpft und erarbeitet, dann kann man ihr auch weiter das Vertrauen schenken“, sagte der Coach.

Fraglich ist, ob Mohamed Sealiti mitwirken kann, denn er klagt über Beschwerden im Sprunggelenk und musste in Niederwenigern noch vor der Pause ausgewechselt werden. Ganz sicher ausfallen wird Ronan Kosan, der sich bei seinem Einsatz in der Zweitvertretung einen Muskelfaserriss zugezogen hat.

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