Fußball

TVD Velbert II: Bäumer überlisten favorisiertes Bayer-Team

Trainer  Tim Chudzinski lobte sein Team: Es habe die bislang beste erste Halbzeit unter seiner Regie gespielt.

Trainer Tim Chudzinski lobte sein Team: Es habe die bislang beste erste Halbzeit unter seiner Regie gespielt.

Foto: Carsten Klein / FUNKE Foto Services

Wuppertal.  Überraschung in der Kreisliga A. Neuling TVD Velbert II feiert einen 2:1-Auswärtssieg bei Bayer Wuppertal

„Das war die beste erste Halbzeit, die die Mannschaft jemals unter meiner Regie gespielt hat“, stellte Tim Chudzinski, der langjährige Trainer der TVD-Zweitvertretung, nach dem 2:1 Sieg bei Bayer Wuppertal fest. Die starke Leistung vor dem Seitenwechsel war dann letztlich auch die Basis des nicht erwarteten Erfolgs das A-Ligisten

„Wenn man sich die Aufstellung von Bayer einmal durchliest, ist das fast unfassbar, dass wir als Aufsteiger und komplett ohne Verstärkungen aus der ersten Mannschaft da gewonnen haben, denn die Wuppertaler haben sieben Spieler mit Oberligaerfahrung in ihren Reihen. Umso höher ist unser Sieg zu bewerten“, meinte auch der Sportliche Leiter Michael Kirschner.

Die Dalbecksbäumer überraschten den Werksklub, der seinen Kader im Sommer hochkarätig verstärkt hat und als absoluter Aufstiegsfavorit gilt, mit einer mutigen offensiven Pressingtaktik.

Damit kamen die Platzherren zunächst gar nicht zurecht und mussten schnell den 0:1 Rückstand hinnehmen.

Mutige Spielweise der Dalbecksbäumer wird belohnt

Nach einem elfmeterwürdigen Foul an Murad Ali-Khan, das der Schiedsrichter nicht ahndete, rollte der Ball zu Tim Efler, der von der Strafraumgrenze zum 1:0 einschoss. Nur neun Minuten später erhöhte Can Karabulut nach einem Querpass von Felix Rades, der sich auf der rechten Seite gegen mehrere Wuppertaler durchgesetzt hatte, auf 2:0.

Nach der Pause wollten die Velberter weiterhin früh pressen, doch das gelang nicht mehr, weil die Gastgeber sich durch viele lange Bälle befreiten. Noch in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit klärte Dennis Schulten den Ball zunächst nicht konsequent genug und stoppte dann seinen Gegenspieler im Strafraum regelwidrig. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Favorit zwar zum Anschlusstreffer, mehr Tore ließ die TVD-Auswahl aber nicht mehr zu.

„Wir haben leidenschaftlich gekämpft und verteidigt. Zudem hatten wir mit Michael Vorwerk einen Torwart, der wirklich einen Sahnetag erwischt und uns mit vielen tollen Paraden den Sieg gerettet hat“, resümierte Chudzinski.

TVD: Vorwerk, Karabulut (77. Dagdelen), Cakat (82. Dahwood), Wolak, Rades (70. Dreher), Eßer, Efler, Schulten. Ali-Khan, Laczny, Timar.
Tore: 0:1 Efler (10.), 0:2 Karabulut (19.), 1:2 (53./Strafstoß)

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