Fussball

TVD Velbert sieht sich beim 1. FC Monheim als Außenseiter

Der TVD, hier mit Dominik Enz (re.) beim 1:0-Sieg über den FC Kray, tritt am Samstag beim 1. FC Monheim an.

Der TVD, hier mit Dominik Enz (re.) beim 1:0-Sieg über den FC Kray, tritt am Samstag beim 1. FC Monheim an.

Foto: Ulrich Bangert / FUNKE Foto Services

Velbert.  Oberligist TVD Velbert tritt bereits am heutigen Samstag im Rheinstadion an. Die Gastgeber sind noch ungeschlagen

Bereits am heutigen Samstag (17 Uhr) tritt die Auswahl des TVD Velbert im Monheimer Rheinstadion an. „Das ist eine sehr gute und disziplinierte Mannschaft“, weiß Gästetrainer Hüzeyfe Dogan, der das Team aus der Rheingemeinde beim 3:2 Erfolg gegen Nettetal beobachtet hat.

„Sie sind in den letzten beiden Jahren gewachsen und haben eine eingespielte Truppe mit viel Qualität. Das ist eine echte Mannschaft, die da auf dem Platz steht, in der sich die Spieler auch gut gegenseitig coachen“, hat er erkannt. Allerdings verfügen die Monheimer aber auch über viel Individualqualität.

Monheimer verfügen über erfahrene Akteure

So absolvierte Mittelfeldakteur Tobias Lippold bereits 100 Regionalligaspiele für Fortuna Düsseldorf und Alemannia Aachen, während Dennis Engelmann sogar 64-mal in der Dritten Liga auflief. Mit Tim Kosmala trifft Dogan auf einen alten Bekannten, denn der Abwehrspieler spielte in der Regionalliga mit ihm bei der SSVg Velbert zusammen. Aber auch Bahadir Incilli sammelte bereits Erfahrung in der dritthöchsten Spielklasse und der Regionalliga.

Mit zwei Siegen und einem Unentschieden sind die Monheimer gut gestartet. „Sie sind natürlich klarer Favorit“, glaubt der SSVg-Coach. „Wir wollen aber ersuchen, so lange wie möglich dagegenzuhalten und Nadelstiche in Form von Kontern zu setzen“, kündigt er an. Der Ex-Profi hofft, dass er außer den beiden Langzeitverletzten Leon Eschen (Knieprobleme) und Youssef El Boudihi (Ermüdungsbruch Fuß) keine weiteren Spieler ersetzen muss.

Zuletzt etwas angeschlagen war Jan-Steffen Meier, doch bei ihm besteht Hoffnung, dass er mitwirken kann. „Er ist für uns ein ganz wichtiger Spieler mit seiner Spielübersicht und Erfahrung“, betont Dogan die Bedeutung des Ex-Wuppertalers.

Trainer Dogan bislang zufrieden

Mit dem bisherigen Abschneiden des Aufsteigers mit zwei Siegen und einer etwas unglücklichen Niederlage zeigt er sich einverstanden. „Mit sechs Punkten können wir gut leben und sind zufrieden. Wir haben aber gesehen, dass man in der Oberliga jederzeit alles abrufen muss. Wenn die Konzentration mal nicht so ganz auf der Höhe ist, sind die Punkte weg“, hat der Velberter Trainer festgestellt.

Dabei denkt er vermutlich an die Anfangsphase im Spiel bei ETB Schwarz-Weiß Essen, als seine Mannschaft durch eine Unaufmerksamkeit früh in Rückstand geriet und nicht mehr ausgleichen konnte.

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