Fussball

Union Velbert erwartet starken Aufsteiger

Die Union (blau) blickt dem Spiel gegen Marathon Remscheid mit respektvoller Erwartung entgegen.

Die Union (blau) blickt dem Spiel gegen Marathon Remscheid mit respektvoller Erwartung entgegen.

Foto: Alexandra Roth / FUNKE Foto Services

Velbert.  Bezirksligist SV Union Velbert erwartet am Sonntag den Neuling VfB Marathon Remscheid, der bislang noch unbesiegt ist.

Sieben Punkte aus drei Spielen: Aufsteiger VfB Marathon Remscheid ist zweifellos gut in die neue Saison gestartet und hat sogar einen Zähler mehr auf dem Konto als die Velberter Union, die den Neuling am Sonntag in Tönisheide erwartet.

Marathon Remscheid ist zu Gast in Tönisheide

„Die Remscheider haben gegen den Favoriten DV Solingen aus einem 0:2 noch ein 2:2 gemacht. Das zeigt mir, dass eine gute Moral in der Truppe ist“, betont Union-Coach Mesut Güngör, der allerdings verrät: „Ich kenne beim VfB nur Patrick Larisch, den ich bei der SSVg Heiligenhaus selbst schon trainiert habe. Da war ein Leistungsträger war. Er ist ein pfeilschneller Außenspieler mit einer richtig guten Mentalität. Auf ihn werden wir aufpassen müssen.“

Zugleich müsse sein Team die Niederlage in Wülfrath aufarbeiten: „Da fehlten die nötigen Aggressivität und körperliche Präsenz. Deshalb und wegen der schlechten Passqualität haben wir in der Vorwärtsbewegung zu viele Bälle verloren und daher zu viele Gegentore kassiert. Da müssen wir ansetzen“, fordert er.

Trainer Mesut Güngör muss die Abwehr umbauen

Gegen die Remscheider muss er auf Lars Neumann (Urlaub) verzichten zudem steht Julius Lohmann wegen eines Handgelenksbruchs nicht zur Verfügung. „Der Ausfall von Julius ist schwer zu kompensieren, bis zu seinem Ausscheiden stand unsere Abwehr stabil. Mit ihm hätten wir kein Gegentor kassiert“, mutmaßte der Velberter Trainer.

Er verweist auf das niedrige Durchschnittsalter seiner Truppe. „In der ersten Halbzeit hatten wir zuletzt einen Durchschnitt von 20,6 Jahren. Das ist eine junge Truppe, die ich entwickeln möchte, aber das braucht Zeit. Wichtig wird sein, dass wir uns mit den vielen Neuzugängen schnell als Mannschaft finden. Wir brauchen einfach zu lange, um ins Spiel zu kommen.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben