Fussball

Union Velbert gastiert bei Top-Team Wülfrath

Mesut Güngör reist zu seinem früheren Club in der Kalkstadt.

Mesut Güngör reist zu seinem früheren Club in der Kalkstadt.

Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Velbert.  Die Velberter sind beim 1. FC Wülfrath gefordert. Beide Mannschaften sind stark in die Bezirksliga-Saison gestartet

Nach den beiden Auftaktsiegen steht der SV Union Velbert nun vor einer ganz besonderen Aufgabe, denn es geht am Sonntag zum niederbergischen Nachbarn 1. FC Wülfrath. „Der FCW ist für mich das non plus ultra, der FC Bayern der Bezirksliga“, zollt Trainer Mesut Güngör den Kalkstädtern hohen Respekt. Er selbst stand als Coach dort schon einmal in der Verantwortung, doch das ist für ihn unbedeutend.

„Da gibt es positive und negative Erinnerungen, aber das ist Vergangenheit. Jetzt konzentriere ich mich ausschließlich auf das Wesentliche und das ist die Gegenwart und Union“, stellt er klar. Er will seine Mannschaft optimal vorbereiten und daher wurde das Abschlusstraining in der Sportschule Wedau absolviert. „Ich gehe davon aus, dass wir auf dem großen Rasenplatz spielen werden, in Duisburg konnten wir uns schon mal an diesen Untergrund gewöhnen“, begründet er die Verlegung der letzten Übungseinheit. Auch wenn die Unioner bereits die optimale Ausbeute von sechs Punkten auf dem Konto haben, sieht er nur eine Außenseiterchance für seine Mannschaft.

Kalkstädter Offensive ist überragend besetzt

„Wülfrath ist neben Ronsdorf oder DITIB Solingen der absolute Aufstiegsfavorit. Sie haben eine überragend besetzte Offensive. Allein Christos Karakitsos hat im ersten Spiel sechs Tore erzielt. Wir haben dagegen eine sehr junge Truppe, viele Akteure waren in der letzten Saison noch Ergänzungsspieler. Für uns geht es in erster Linie darum, als Mannschaft dagegenzuhalten und zu bestehen. Wülfrath wird zu Hause den Ton angeben, aber wir wollen so lange wie möglich versuchen, sie zu ärgern“, kündigt Güngör an.

FCW-Trainer Sebastian Saufhaus und fast das komplette Team haben am Mittwoch den Union-Sieg gegen den Heisinger SV beobachtet. „Da haben sie gesehen, dass wir kämpfen können. Unterschätzen werden sie uns daher wohl nicht“, glaubt der Velberter Coach, der auf den kompletten Kader zugreifen kann.

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