Motorsport

120 Teilnehmer starten beim Sauerländer Bergpreis

Der 87er Ford Escort hat den Bergpreis gewonnen.

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Ramsbeck/Soest. Blauer Himmel, strahlende Sonne und glühender Asphalt- so zeigte sich an diesem Wochenende der Sauerland Bergpreis. Zum fünften Mal wurde hier das Rennen zwischen Ramsbeck und Berlar ausgetragen. 120 Teilnehmer von Nah und Fern folgten dem Ruf zum 6. ADAC Sauerland- Bergpreis Historic, der im Rahmen der Int. ADAC FIVA Historic Bergmeisterschaft gewertet wurde. In diesem Jahr wurde die Bergrennstrecke erstmals auf 1900m erweitert und neue Schikanen eingebaut. Fantastische Rennen, historische Fahrzeuge und ein Flair vergangener Zeiten prägten die weithin bekannte Veranstaltung in Ramsbeck.

Zahlreiche Zuschauer besuchten die gut gesicherte Rennstrecke, aber auch das Fahrerlager konnte sich sehen lassen. Besucher Groß und Klein durften staunen. Ein besonderes Bonbon für die Zuschauer war in diesem Jahr der kostenlose Shuttlebus und die Möglichkeit, in einem Renntaxi eine Fahrt auf der Strecke zu erleben.

Der Veranstaltungsgemeinschaft um Horst Schöne war es wieder einmal gelungen, Faszination Automobil und klassischen Rennsport ins Sauerland zu locken. Das Dröhnen der Motoren lockte viele Zuschauer an. Mit einer Durchschnittgeschwindigkeit von 70km/ h, drei Trainingsläufen und einem Referenzlauf, in dem sich jeder Teilnehmer eine Zeit setzte, die dann am Sonntag in den Wertungsläufen dreimal exakt erreicht werden sollte, erfolgte die Wertung. Benzinduft und Erinnerungen vergangener Zeiten prägten das Bild rund um die Bergstrecke.

Den Gesamtsieg an diesem Wochenende erzielte die Startnummer 66, Johanna Padberg, München und Denise Decker, Medebach auf Ihrem Ford Escort RS, Baujahr 1987.

Die Abweichung von ihrer Referenzzeit betrug lediglich 0,18 Sekunden.

Ein besonderer Gast war in diesem Jahr auch das Team P55. Im Jahre 1965 wurde der 1. Sauerland Bergpreis in Nuttlar gefahren. Auf Initiative des Rennbaron Karl Freiherr von Wendt aus Gevelinghausen und mit langjähriger Unterstützung der Warsteiner Brauerei entwickelte sich die Veranstaltung in den folgenden Jahren zu einem der größten Bergrennen der damaligen Zeit in Deutschland.

MSG Valmetal, MSC Bergstadt Rüthen und dem Warsteiner Oldtimer Team, eine Veranstaltung zu organisieren, die ihres Gleichen sucht. Mit Herzblut und viel Idealismus ist solch ein herausragendes Event überhaupt erst möglich.

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