Handball

Baack: „Auf die Birne und Beine kommt es an“

Reist direkt vom Spiel der A-Jugend aus Gladbeck an: VfS-Youngster Marvin Becher.

Reist direkt vom Spiel der A-Jugend aus Gladbeck an: VfS-Youngster Marvin Becher.

Foto: Thorsten Heinke

Warstein.   „Die Aufgabe ist absolut lösbar – wenn der Kopf und die Beine mitspielen.“ Eine gewisse Verunsicherung nach drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen können die Handballer des VfS Warstein, und ihr Trainer Dominik Baack, aktuell nicht leugnen.

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„Die Aufgabe ist absolut lösbar – wenn der Kopf und die Beine mitspielen.“ Eine gewisse Verunsicherung nach drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen können die Handballer des VfS Warstein, und ihr Trainer Dominik Baack, aktuell nicht leugnen.

So ist die Abstiegszone in der Bezirksliga Südwestfalen auch für die Warsteiner mittlerweile in bedrohliche Nähe gerückt, nachdem es zwischenzeitlich eher danach aussah, als wenn man im oberen Tabellendrittel mitmischen könnte. Das Duell mit der Zweitvertretung der HSG Hohenlimburg hat daher schon den Charakter eines „Vier-Punkte-Spiels“.

Handball, Herren-Bezirksliga Südwestfalen: VfS Warstein - HSG Hohenlimburg II (Samstag, 19.45 Uhr; Hinspiel 31:31). Der letzte Sieg der Warsteiner vor heimischer Kulisse datiert vom 1. Dezember 2018 – ein 28:20 über den Aufsteiger aus Sundern. Zugute halten muss man der Baack-Sieben in diesem Zusammenhang, dass danach nur noch zwei weitere Heimspiele – gegen die Spitzenteams der Liga aus Ruhrtal und Lössel – ausgetragen wurden und man viermal auswärts ran musste. Dennoch ist die morgige Partie gegen die ebenfalls um den Klassenverbleib kämpfenden Hohenlimburger absolut richtungsweisend – schlussendlich für beide Mannschaften.

HSG ohne Landesliga-Verstärkung

„Wir müssen den Heimvorteil diesmal einfach nutzen“, will VfS-Trainer Dominik Baack seine Mannschaft zwar nicht allzu sehr unter Druck setzen, doch insgeheim dürfte im Warsteiner Lager das Wort „Pflichtsieg“ schon gefallen sein.

Verstärkung aus dem Landesliga-Kader der HSG haben Warsteins Handballer nicht zu befürchten. Ob das die Sache für das eigene Spiel vereinfacht, vermag Dominik Baack im Vorfeld nicht zu beurteilen: „So oder so müssen wir zusehen, dass wir langsam wieder in die Spur kommen, um nicht noch weiter unten rein zu rutschen.“

Dabei setzt der Soester neben einer stabilen Deckung auch auf schnell vorgetragene Angriffe seines Teams – ein Umstand, der zuletzt beim VfS etwas zu kurz gekommen ist. Baack: „Wir müssen versuchen, mehr einfache Tore über erste und zweite Welle zu erzielen.“

Unverändert bleibt die personelle Lage beim Landesliga-Absteiger im Vergleich zur Vorwoche. Weiterhin nicht zur Verfügung stehen Jannik Becher (weilt in Schottland) sowie die verletzten bzw. angeschlagenen Philip Schröder und Constantin Pieper. Direkt vom Spiel der A-Jugend aus Gladbeck reisen die beiden Nachwuchskräfte Nils Schmidt und Marvin Becher an. Eine Alternative im Rückraum stellt zudem die Rückkehr von Leon Mies da.

Herren-Kreisliga Iserlohn/Arnsberg: HTV Hemer II - VfS Warstein II (Samstag, 16 Uhr, Multifunktionshalle „Grohe Forum“; Hinspiel 2:0 Wertung). Die VfS-Reserve ist seit drei Spielen sieglos. Bei 8:18-Punkten auf Rang neun hat sich die Lage im Abstiegskampf für die Kretschmer-Sieben weiter verschärft. So werden die HSG Hohenlimburg III (10./4:20, ein Spiel Rückstand) sowie das Schlusslicht SSV Meschede (11./2:20, zwei Spiele weniger als der VfS ausgetragen) die Warsteiner nicht aus den Augen lassen.

Nun steht die unbequeme Auswärtsaufgabe beim Sechsten aus Hemer auf dem Programm. Der HTV kann bei 13:11-Punkten entspannt die kommenden Aufgaben angehen.

Dünne Personaldecke bei Reserve

„Wir haben eine dünne Personaldecke, aber durch diese Durststrecke müssen wir durch. Das wird in Hemer schwer“, so VfS-Trainer Benjamin Kretschmer, der ohne Druck das Duell mit seinen Schützlingen in der Felsenmeerstadt angeht. Es steht eine bunt gemixte Truppe aus Spielern der Reserve sowie dritten Mannschaft zur Verfügung, zudem muss Benjamin Kretschmer wohl selbst wieder die Handball-Schuhe schnüren. Im Hinspiel konnte die VfS-Reserve aufgrund von Personalmangel nicht antreten und verlor damit ihr Heimrecht.

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