VfS Warstein

Charakter zeigen gegen Spitzenreiter

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Warstein. Es wird ein heikler Heimspieltag beim VfS. Männer und Frauen wollen gegen Gevelsberg und Soest wieder den Weg aus der sportlichen Krise finden.

Männer-Landesliga: VfS Warstein - HSG Gevelsberg-Silschede (Sa. 19.45 Uhr / Dreifachturnhalle).

Für die Herren gibt es eigentlich keine bessere Gelegenheit zu beweisen, dass sie vom Potenzial her immer noch zur Elite der Landesliga gehören. Tabellenführer HSG Gevelsberg - erst mit zwei Minuspunkten aus der Hinrunden-Niederlage in Letmathe belastet und nicht gerade Warsteins Lieblingsgegner - kommt und wird den Gastgebern alles abverlangen.

„Wir dürfen nicht nochmal so auftreten wie in Aplerbeck. Mit der Art, wie wir da verloren haben, war keiner zufrieden. Es gab kein richtiges Aufbäumen, die Spielanlage war schlecht. Das waren wir nicht, das muss eine Ausnahme bleiben”, fordert Trainer Heinz Thomanek eine bessere Einstellung und mehr Charakter.

„Wenn jeder im Kollektiv kämpferisch über sich hinaus wächst, jeder hundertprozentige Laufbereitschaft mitbringt, die Deckung wieder im Verbund steht und wir unsere Angriffe vernünftig aufbauen, glaube ich schon, dass man Gevelsberg schlagen kann”, nennt der Coach die Voraussetzungen für das so dringend benötige Erfolgserlebnis. Angst vor dem Spitzenreiter haben seine Männer nicht.

Den größeren Druck hätten die Gevelsberger „Das Titelrennen mit Schwitten ist eng, da flattern vielleicht auch mal die Nerven. Die letzten Ergebnisse der HSG waren ja auch recht knapp”, so Thomanek.

„Den größeren Druck hat Gevelsberg.”

Personell ist sein Team am Samstag aber nicht auf Rosen gebettet: Der Einsatz von Zoran Kaseric (Muskelzerrung) entscheidet sich erst kurz vor dem Anwurf. Björn Kanning fehlt aus beruflichen Gründen. Sebastian Rohde (auf der Mittelposition) und Henning Cramer (als Allrounder) sollen im Rückraum agieren.

Den gefährlichen und unberechenbaren Gäste-Goalgetter Jan Maenz (141 Tore) will Heinz Thomanek zwar scharf, aber nicht durch offene Manndeckung bewachen lassen. „Wir müssen versuchen, ihn im Wurfansatz schon auszuschalten”, erklärt der VfS-Trainer sein Defensivkonzept.

Tabellenlage:

5. Warstein - 539:520-Tore / 19:15-Punkte;

1. Gevelsberg - 561:437 / 32:2.

Frauen-Landesliga: VfS Warstein - TV Soest (Sa. 18 Uhr/Dreifachturnhalle).

Auch die VfS-Frauen brauchen dringend Punkte, um sich aus dem Abstiegsstrudel zu retten. Dass es morgen ausgerechnet gegen Soest sein muss, wird Trainer und Mannschaft kaum gefallen. Im Hinspiel sind die Warsteinerinnen mit 22:34 unter die Räder geraten. Gleiches soll sich diesmal aber nicht wiederholen. „Wir müssen kämpfen. Chancenlos sind wir nicht", glaubt Trainer Dirk Kaese, der weiterhin auf seine beiden Kreisläuferinnen Manja Singer-Wege und Astrid Aasland verzichten muss.

Tabellenlage:

11. Warstein - 289:339-Tore / 12:18 P.;

4. Soest - 361:352-Tore / 17:13.

Kreisliga-Herren: VfS Warstein - TV Halingen II (Sa. 16.30 Uhr / Dreifachturnhalle).

Die Rerseve des VfS will voll auf Sieg spielen. „Im Hinspiel haben die Halinger uns erst in der Schlussphase geknackt", sagt Trainerin Astrid Aasland zur damaligen 25:28-Niederlage. „Wenn die Mannschaft sich auf ihre Stärken besinnt - und das ist mit Herz bis zur letzten Sekunde zu kämpfen - haben wir eine Chance.”

2. Herren-Kreisklasse: VfS Warstein - HSG Menden-Lendringsen IV (Sa. 14 Uhr Dreifachturnhalle).

Keinen Ausrutcher auf dem Weg zum Meistertitel darf sich die Dritte Herren-Mannschaft mehr leisten. Die vorentscheidende Partie findet am Freitag, 22. Februar, um 20. 15 Uhr in Arnsberg gegen die Vierte des TVA statt.

Kreisliga Frauen: VfS Warstein II - TV Halingen II (Sa. 15.15 Uhr Dreifachturnhalle).

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