Wimbledon

Struff zwingt Federer zu einer Top-Leistung

Jan-Lennard Struff verlässt nach seiner Niederlage den Platz.

Foto: Ben Curtis

Jan-Lennard Struff verlässt nach seiner Niederlage den Platz.

Wimbledon.   Mit erhobenen Haupt verlässt Jan-Lennard Struff die ganz große Bühne. Der Tennisprofi zeigte gegen Federer ein starkes Match- ohne Happy End.

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Das dritte Wunder blieb aus. Gegen den besten Rasenspieler aller Zeiten ist der Suttroper Tennisprofi Jan-Lennard Struff in der dritten Runde der All England Championships chancenlos. Dennoch kann Struff mit erhobenen Haupt den Center Court verlassen.

Die Zahlen sehen eindeutig aus. 6:3, 7:5, 6:2 schlägt Roger Federer den Suttroper. Aber es war ein hartes Stück Arbeit, das Federer verrichten musste gegen Struff, der sein erstes Match auf dem berühmtesten Tenniscourt der Welt bestritten hat. Von Beginn an spielte Struff mutig und furchtlos gegen den Schweizer, der als Weltranglistenerster ins Turnier ging.

Genau eine Breakchance ließ Struff im ersten Satz zu. Federer nutzte die Chance eiskalt und holte damit den ersten Punkt. Auf der anderen Seite kam Struff im gesamten Match nicht zu einer eigenen Breakchance. Federers Talent sich in brenzligen Situationen rauszuspielen, kam ihm zugute.

Im zweiten Satz verlief das Match ausgeglichener. Struff servierte sicher und machte den Satz zum Geduldsspiel für den Schweizer, der als bester Rasenspieler aller Zeiten gilt. Erst beim Stand von 5:5 ergab sich die Chance für Federer, Struffs Aufschlag zu breaken.

Die Kräfte ließen bei Struff nun etwas nach, was Federer nutzte, um im dritten Satz frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. Ein Break zum 2:1 und eins zum 5:2 entschieden den Satz und das Match nach einer Stunde und 34 Minuten.

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