Regionalliga West

SV Lippstadt macht 28-Jährigen zum Cheftrainer

Freuen sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit (von links): SV-Präsident Thilo Altmann, der Sportliche Leiter Dirk Brökelmann, Felix Bechtold und der Aufsichtsratsvorsitzende Manfred Reker. 

Freuen sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit (von links): SV-Präsident Thilo Altmann, der Sportliche Leiter Dirk Brökelmann, Felix Bechtold und der Aufsichtsratsvorsitzende Manfred Reker. 

Foto: Tim Cordes

Lippstadt.   Der SV Lippstadt hat einen Nachfolger für Daniel Berlinski gefunden. Lange suchen mussten sie dafür nicht.

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Junge Mannschaft bekommt jungen Trainer: Der SV Lippstadt bleibt seiner Linie treu und gibt einem weiteren jungen Trainer die Möglichkeit, auf einem hohen Niveau Erfahrungen zu sammeln. Felix Bechtold wird ab Sommer Daniel Berlinski auf der Bank an der Wiedenbrücker Straße beerben,

Stefan Fröhlich war 30 Jahre als, er einst auf Daniel Farke folgte und die damalige Oberligamannschaft des SV08 übernahm. Felix Bechtold bildet noch eine Steigerung. Wenn er im Sommer seinen Dienst antritt, wird er gerade einmal 28 Jahre alt sein. Im besten Fußballalter- für einen Spieler.

Doch der Hammer entschied sich bereits im vergangenen Sommer, die aktive Karriere zu beenden und sich auf die Trainertätigkeit zu konzentrieren.

Von Rhynern nach Ahlen gewechselt

„Ich habe auch als Spieler schon gerne über den Tellerrand hinaus geguckt und mich für die Trainerseite interessiert“, erklärte Bechtold am Dienstagabend bei seiner offiziellen Vorstellung. Felix Bechtold kommt gebürtig aus Ingolstadt, zog mit zehn Jahren nach Hamm und wurde dort bei Westfalia Rhynern heimisch. „Ich habe dort alle Jugendmannschaften durchlaufen und dann auch den Sprung in die erste Mannschaft geschafft“, verweist Bechtold, der am Mittwoch seinen Geburtstag feiert, auf seinen Werdegang.

Von Rhynern ging es zum damaligen Regionalligisten Rot-Weiß Ahlen, bevor der Wechsel zum SV Lippstadt 08 folgte. Beruflich ist Bechtold in der Compliance-Abteilung einer Bank in Hamm tätig. „Ich bin dort Teamleiter und das lässt sich zeitlich sehr gut miteinander vereinbaren“, betont der 28-Jährige.

Die Anzahl der Bewerber auf die Nachfolge von Daniel Berlinski war hoch. Zwei Externe kamen in den engeren Kreis der Auswahl, doch am Ende fiel die Entscheidung auf Bechtold. „Felix Bechtold ist der logische Nachfolger von Daniel Berlinski, der uns im Sommer verlassen wird“, sagt Sportdirektor Dirk Brökelmann zu der Entscheidung den bisherigen Co-Trainer zu befördern.

Weg konsequent weitergehen

„Wir möchten den Weg, den wir eingeschlagen haben mit Felix weitergehen. Auch in Zukunft werden wir jungen Spielern aus unserer eigenen Jugend und der heimischen Region die Chance bieten, sich auf hohem Niveau beweisen zu können“, so Brökelmann weiter. Innerhalb der Mannschaft wird Bechtold für sein taktisches Verständnis und seine Spielideen anerkannt. „Wir haben hier in Lippstadt ein klares Konzept, wie wir Fußballspielen möchten und das werde ich weiter entwickeln“, verspricht Bechtold weiter offensivgeprägten Fußball.

Wie der Trainerstab um den neuen Chef herum aussieht, steht noch nicht hundertprozentig fest. „Heiko Hofmann, Dominik Lausch und Michael Joswig bleiben im Trainerstab. Aber wir sind noch auf der Suche nach einem neuen Co-Trainer, der Felix’ Aufgaben übernimmt“, betont Dirk Brökelmann.

Vertrag bis 2021

Mit der Lösung kann auch SV-Präsident Thilo Altmann sehr gut leben. „Felix hat dem Präsidium und dem Aufsichtsrat seine Ideen vorgestellt. Wir sind, wie auch Dirk Brökelmann, davon überzeugt, dass Felix Bechtold der richtige Mann auf der Trainerposition ist. Seine Pläne und die akribische Arbeit, die er leistet, gefallen uns. Damit können wir uns sehr gut identifizieren.“

Bechtold bekommt am Bruchbaum einen Vertrag über zwei Jahre bis zum 30. Juni 2021.

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