Handball-Bezirksliga

VfS Warstein will Wiedergutmachung gegen TV Lössel

Auf Linksaußen momentan gesetzt: Florian Hoeck.

Auf Linksaußen momentan gesetzt: Florian Hoeck.

Foto: Thorsten Heinke

Warstein.   Das Hinspiel hat geschmerzt. Eine Niederlage mit elf Toren musste der VfS Warstein in Lössel hinnehmen. Motivation genug für das Rückspiel.

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Konstanz, Konstanz, Konstanz: Ein Schlagwort, das den bisherigen Saisonverlauf des VfS Warstein in der Handball-Bezirksliga Südwestfalen wie den Nagel auf den Kopf trifft. Erst ein Mal ist es der Baack-Sieben bislang gelungen, zwei Spiele in Folge siegreich zu gestalten.

Nach dem 35:29 in Hagen ergibt sich diese Gelegenheit nun ein weiteres Mal im Heimspiel am Samstag gegen den mit um den Aufstieg kämpfenden TV Lössel.

Handball, Herren-Bezirksliga Südwestfalen: VfS Warstein - TV Lössel (Samstag, 19.45 Uhr; Hinspiel 20:31). Wochenlanger Ausfall von Philip Schröder mit Mittelhandbruch, jetzt die Hiobsbotschaft mit der gebrochenen Wurfhand bei Boban Ristovic (wir berichteten), und zu guter Letzt das Fehlen von Linksaußen Constantin Pieper (Ferse): Personell nicht gerade auf Rosen gebettet sind in diesen Tagen und Wochen die Warsteiner Handballer.

Jugendspieler rücken in den Kader

Während bei Philip Schröder zumindest ein Ende der Leidenszeit absehbar ist (Ende der kommenden Woche holt sich der Rückraumschütze noch einmal ärztlichen Rat ein, hofft dann auf grünes Licht), werden „Aushilfe“ Boban Ristovic sowie Constantin Pieper der Mannschaft bis auf weiteres fehlen.

Dies veranlasst Trainer Dominik Baack, sich bei der am Samstag spielfreien Verbandsliga-A-Jugend (ist erst am Sonntag im Einsatz) zu bedienen. Für den Kreis beordert Baack Marvin Becher in den Kader, im Rückraum soll Nils Schmidt helfen, die entstandenen Lücken durch die Ausfälle von Schröder und Ristovic zu schließen.

Für Constantin Pieper soll der eigentlich am Kreis beheimatete Marius Heppe auf die linke Außenposition - hinter Florian Hoeck - rücken. Eine Personal-Rochade, die sich laut Trainer Dominik Baack hoffentlich nicht negativ auf das Spiel seiner Mannschaft auswirken wird.

Aus dem Hinspiel haben die Warsteiner gegen die Iserlohner Vorstädter ohnehin noch einiges gutzumachen. Die Partie in Lössel ging aus Warsteiner Sicht, nach desaströser Leistung in der zweiten Halbzeit, am Ende deutlich mit elf Toren Unterschied verloren.

Lössel soll kein Stimmungskiller werden

Baack: „Wir wollen dieses Ergebnis, allen voran aber auch die gebrachte Leistung, so nicht stehen lassen. Das ist nicht unser Anspruch, wie wir uns da präsentiert haben. Deshalb brennen die Jungs auf Wiedergutmachung.“ Beim TV Lössel gilt es vor allem, deren starkes Konterspiel in den Griff zu bekommen, wie Dominik Baack betont.

Der Soester weiter: „Im Rückraum haben sie mit Fischer einen quirligen Mittelmann, der seine Nebenleute sowie den Kreis immer wieder gut in Szene setzt, oft aber auch selber den Weg zum Tor sucht.“

Die Laune im Warsteiner Lager ist nach dem Auswärtserfolg letztes Wochenende in Hagen bestens. Dominik Baack und seine Mannen hoffen, dass das Lössel-Spiel jetzt nicht wieder zum Stimmungskiller wird.

Angesprochen auf seine persönliche Zukunft nach dieser Saison, sagte Dominik Baack am Donnerstag: „Die Gespräche mit dem Vorstand sind von beiden Seiten noch nicht intensiviert worden. Wir warten jetzt erstmal noch die nächsten Spiele ab.“

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