Frauenfußball

Herbert Frese mit Belecker Frauen auf Erfolgskurs

Ist begeistert vom Auftreten seiner Mädels: Beleckes Trainer Herbert Frese gibt der Mannschaft prompt einen trainingsfreien Tag, damit die Spielerinnen die Soester Kirmes besuchen können.

Ist begeistert vom Auftreten seiner Mädels: Beleckes Trainer Herbert Frese gibt der Mannschaft prompt einen trainingsfreien Tag, damit die Spielerinnen die Soester Kirmes besuchen können.

Foto: Thorsten Heinke

Belecke.   Als Aufsteiger auf dem zweiten Tabellenplatz: Die Saison hätte schlechter starten können für die Frauen des TuS Belecke.

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Sieben Spiele in Folge ungeschlagen: Die Fußballerinnen des TuS Belecke sind zweifelsohne die „Mannschaft der Stunde“ in der Bezirksliga-Staffel 2. Der Aufsteiger sorgt nicht nur beim eigenen Anhang für Begeisterungsstürme, sondern auch bei Trainer Herbert Frese, der nach dem 4:0-Erfolg über Oelde vor seine Mädels sogar auf die Knie fiel.


Mit 23 Punkten Tabellenzweiter, das Gipfeltreffen am vergangenen Sonntag souverän gewonnen: Welche Belohnung hat sich Herbert Frese für seine Mannschaft ausgedacht?
Herbert Frese: Einen trainingsfreien Freitag wird es geben, damit die Mädels in Ruhe die Allerheiligenkirmes genießen können. Das hat sich die Mannschaft einfach verdient. Und wenn ich etwas verspreche, dann halte ich das auch.


In der Kreisliga war der TuS bereits die dominierende Mannschaft, von der Leistungsstärke her den anderen Teams weit überlegen. Warum läuft es auch eine Klasse höher so gut?
Weil in der Truppe einfach unglaublich viel Potenzial steckt, und die Mädels noch längst nicht alles abgerufen haben. An einigen Stellschrauben, wie taktischen Dingen, können, und müssen, wir auf jeden Fall noch drehen.

Aber die Mannschaft strotzt derzeit vor Selbstvertrauen. Das spiegelt sich nicht nur beim Training, sondern vor allem in den Spielen wider. Wie sage ich immer so schön: Laufen lassen solange es läuft. Wir haben nicht den Druck, den vielleicht andere Mannschaften in der Liga haben, gucken nur von Woche zu Woche.


Das Thema Klassenerhalt war von vornherein keines beim TuS Belecke, stattdessen haben Sie einen Tabellenplatz um Fünf herum als Ziel ausgegeben. Warum so mutig?
Weil ich weiß, was die Mädels können, und bislang fühle ich mich in meiner Aussage komplett bestätigt. Wir wollen weiterhin eine gute Rolle in dieser Liga spielen.

Bad Sassendorf und Oelde, die beide als Tabellenführer zu uns gereist sind, haben wir mit deutlichen Siegen von der Spitze geholt. Das zeigt, welch ungeheures Potenzial in dieser Mannschaft steckt und spricht eindeutig für die geleistete Arbeit.


Also lautet das Saisonziel ab sofort um die Meisterschaft mitzuspielen, oder wie?
Wir hatten mit Stirpe in der Vorbereitung und Scheidingen im Kreispokal bereits zwei Landesligisten vor der Brust, und ich muss ganz ehrlich sagen, das Niveau, um mit diesen beiden Mannschaften mithalten zu können, hatten wir.

Die Mädels begeistern mich einfach immer wieder aufs Neue, und ich bin gespannt, wohin uns der Weg noch führen wird. Eines ist aber auch seit Sonntag, dem 4:0 über Oelde, klar: In der Außenseiterrolle können wir uns nun nicht mehr verstecken.

Dazu hat die Mannschaft die Messlatte in den letzten Wochen zu hoch gelegt.

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