Regionalliga West

„Wollen mehrere Systeme spielen“

Will sich mit dem Klassenerhalt im Sommer aus Lippstadt verabschieden: Daniel Berlinski, am Dienstag 33 Jahre alt geworden.

Will sich mit dem Klassenerhalt im Sommer aus Lippstadt verabschieden: Daniel Berlinski, am Dienstag 33 Jahre alt geworden.

Foto: Thorsten Heinke

Lippstadt.   Mit dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte im Gepäck – dies wäre der Klassenerhalt in der Fußball-Regionalliga West – will sich Trainer Daniel Berlinski im Sommer vom Lippstädter Bruchbaum verabschieden. Doch bis es soweit ist, stehen dem Marsberger und seiner Mannschaft noch viele harte Wochen bevor.

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Mit dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte im Gepäck – dies wäre der Klassenerhalt in der Fußball-Regionalliga West – will sich Trainer Daniel Berlinski im Sommer vom Lippstädter Bruchbaum verabschieden. Doch bis es soweit ist, stehen dem Marsberger und seiner Mannschaft noch viele harte Wochen bevor.

Vor dem Pflichtspiel-Auftakt gegen die U21 des 1. FC Köln (heute, 18 Uhr, Liebelt-Arena) gilt es für die Lippstädter, einen Fünf-Punkte-Vorsprung auf die Abstiegsplätze zu verteidigen. Und Daniel Berlinski zeigt sich im Interview mit der WESTFALENPOST guten Mutes, dass dies am Ende des Tages auch gelingen wird.


Die Testphase ist beendet: Wie fällt ihr Fazit nach der Wintervorbereitung aus?
Daniel Berlinski: Wir hatten viele Ausfälle zu beklagen, es lief nicht alles rund. Obwohl von den Testspielen und der täglichen Trainingsarbeit her, muss ich der Mannschaft ein Kompliment machen. Die Jungs haben prima mitgezogen, jeder hat sich, so gut es geht, eingebracht. Nun steigt die Anspannung natürlich langsam. Jeder ist heiß auf das erste Spiel.


Wer ist für Sie der Gewinner der Wintervorbereitung?
Valentin Henneke hat einen großen Schritt nach vorn gemacht. In der Hinserie war er, auch verletzungsbedingt, doch ziemlich weit weg von der ersten Elf. Er hat sich peu à peu nun wieder rangekämpft und ist eine wertvolle Alternative in unserem Kader.


S aban Kaptan hat den Verein im Winter verlassen, Benjamin Klingen und Exaucé Andzouana sind noch verletzt. Wie wollen sie dieses Offensivproblem lösen?
Wir wollen in der Rückserie flexibler agieren und mehrere Systeme spielen. Mit Janik Brosch haben wir noch einen Spieler in der Hinterhand, der die Position im Sturmzentrum Eins zu Eins übernehmen kann. Aber auch den anderen Jungs traue ich das ohne Wenn und Aber zu.


Wie stark erwarten Sie den heutigen Gegner aus Köln?
Sie haben alle ihre fünf Testspiele in der Vorbereitung – bei einem Torverhältnis von 19:3 – gewonnen. In der Hinserie haben sie die PS nicht wirklich auf die Strecke bekommen, aber das kann sich mit dem ersten Spiel des neuen Jahres auch schlagartig ändern. Wir sind auf jeden Fall gewarnt vor dem heutigen Gegner. Die Kölner legen viel Wert auf eine disziplinierte Verteidigung. Da müssen wir uns taktisch einiges einfallen lassen.


Abschließend: Wie viele Punkte sind nötig, um die Klasse zu halten?
36, 37, vielleicht auch 40 – je nachdem, wie viele Absteiger es gibt. Wir haben das allemal drauf, dieses Ziel zu erreichen.

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