Fußball

BW Dingdens Trainer Dirk Juch: „Es wird einfach Zeit“

BW Dingdens Trainer Dirk Juch, hier im Derby gegen den PSV, wartet mit dem Aufsteiger noch auf den ersten Saisonsieg.

BW Dingdens Trainer Dirk Juch, hier im Derby gegen den PSV, wartet mit dem Aufsteiger noch auf den ersten Saisonsieg.

Foto: Andresen

Hamminkeln.  Gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter unternimmt Landesliga-Aufsteiger BW Dingden den vierten Versuch, sein erstes Saisonspiel zu gewinnen.

Beim Fußball-Landesligisten BW Dingden ist die Ernüchterung der Zuversicht gewichen. Während Trainer Dirk Juch die Enttäuschung nach dem über weite Strecken schwachen Auftritt beim 0:3 gegen die VSF Amern noch deutlich anzumerken war, klingt der Übungsleiter vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter (15 Uhr) deutlich positiver.

Nach zwei Niederlagen in Folge und nur einem Punkt aus den ersten drei Partien soll der Knoten beim Aufsteiger nun platzen. „Wir wollen unbedingt den ersten Sieg und sind bereit dafür. Da kann jeder Gegner kommen. Es wird einfach Zeit“, sagt der Dingdener Übungsleiter.

Fehlstart auch beim Gegner

Es ist zumindest fraglich, ob der Name des Konkurrenten nicht auch ein Grund für die Zuversicht ist. Denn Hö-Nie ist auf dem Papier kein Gegner, der den Dingdenern große Sorgen bereiten könnte. Der ehemalige Oberligist hat mit einem Zähler aus den ersten drei Partien bisher die selbe magere Ausbeute vorzuweisen wie die Blau-Weißen. In der noch nicht gerade aussagekräftigen Tabelle steht das Team aufgrund des um einen Treffer besseren Torverhältnisses vor den Dingdenern.

„Hö-Nie hat sich den Start sicherlich auch anders vorgestellt“, sagt Juch, der das wirkliche Format des Gegners jedoch nur schwer einschätzen kann. „Dort ist personell ja immer viel Bewegung drin“, so Juch.

Testspiel klar gewonnen

Tatsächlich hat sich bei den Klevern im Sommer einmal mehr einiges getan. Die Liste der Ab- und Zugänge ist beachtlich. Ein gänzlich unbeschriebenes Blatt ist der kommende Gegner für die Dingdener jedoch keineswegs. Denn die beiden Teams haben sich vor einigen Wochen bereits in der Vorbereitung gegenübergestanden. Dort waren die Blau-Weißen mit 3:0 als klarer Sieger vom Platz gegangen.

Dirk Juch will dieses Aufeinandertreffen aber nicht überbewerten. „Pflichtspiele sind etwas ganz anderes als Testspiele“, so der Coach. Das Ergebnis zeigt natürlich trotzdem, dass für die Dingdener gegen Hö-Nie definitiv etwas zu holen ist.

Personelle Lage entspannt sich

Die schlechte personelle Lage der letzten Wochen hat sich beim Aufsteiger in den letzten Tagen entspannt. Die Defensiv-Akteure Deniz Tulgay und Michael Leyking, die nach ihrer Rückkehr aus dem Urlaub gegen Amern bereits einige Spielminuten bekommen hatten, sind wieder voll im Training. Beide werden wohl auch in der Anfangsformation stehen. Routinier Gerrit Lange ist der einzig verbliebende Urlauber.

Ob es bei Angreifer Robin Volmering für einen Einsatz reicht, ist noch ungewiss. Der schmerzlich vermisste Torjäger absolvierte nach seiner Zerrung unter der Woche größtenteils Laufeinheiten. Für Trainer Dirk Juch kommt es aber nicht auf einzelne Akteure an: „Wir bauen auf die Gemeinschaft. Aus der für uns ungewohnten Situation können wir uns nur als Mannschaft befreien.“

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