Fußball-Landesliga

Erst ein Punkt: Das sind die Probleme von BW Dingden

Die Landesliga tut weh: Gerrit Lange und seine Kollegen von BW Dingden müssen sich noch akklimatisieren.

Die Landesliga tut weh: Gerrit Lange und seine Kollegen von BW Dingden müssen sich noch akklimatisieren.

Foto: Andresen

Hamminkeln.  In der höheren Spielklasse tut sich der Aufsteiger noch schwer. Doch es gibt Gründe, dass sich das demnächst ändern wird.

Peter Hülsevoort bringt es auf den Punkt. „In der Bezirksliga konnten wir Spiele auch mal gewinnen, in denen wir nur 70 Prozent gegeben haben. In der Landesliga müssen es immer 100 Prozent sein, wenn du etwas holen willst“, sagt der Fußball-Obmann von Aufsteiger BW Dingden. Und weil den neuen Landesliga-Fußballern eben diese 30 Prozent fehlen, stehen sie nach drei Spieltagen mit nur einem Punkt auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Einen Tag nach der 0:3-Niederlage bei VSF Amern gab Hülsevoort zu: „Wir haben uns den Start in die neue Liga natürlich anders vorgestellt.“ Drei bis vier Zähler, so die Rechnung vor dem ersten Spieltag, hätten es zu diesem frühen Zeitpunkt durchaus sein dürfen. Zumal mit Amern und dem VfR Fischeln (1:1) zwei Mannschaften im Spielplan standen, die sie in Dingden ungefähr auf Augenhöhe gesehen haben. „Ein Punkt ist daher ein bisschen wenig“, so Hülsevoort.

Der Fußball-Obmann ist optimistisch

Noch sind selbstverständlich massig Punkte zu vergeben. „Ich bin optimistisch, dass wir in den nächsten Wochen genug einsammeln werden“, meint der Fußball-Obmann. Das ist auch dringend notwendig. Ansonsten laufen die Blau-Weißen schon relativ früh einem Rückstand auf die Konkurrenz im Abstiegskampf hinterher.

Ein Grund für Hülsevoorts Optimismus ist die anstehende Rückkehr von Robin Volmering in den BW-Kader. Mit 16 Toren und 11 Vorlagen hatte er in der Vorsaison maßgeblichen Anteil am Aufstieg. „So ein Ausfall tut weh“, erklärt Hülsevoort. Zwei, drei weitere Stammspieler sollen ebenfalls bald wieder zur Verfügung stehen. Torjäger Mohamed Salman hatte den Klub bekanntlich im Sommer Richtung Westfalia Gemen verlassen.

Ein anderer Grund: Dingden hat durchaus angedeutet, in der Liga mithalten zu können. Nur der PSV Lackhausen (1:3) sei eine andere Hausnummer gewesen – wenngleich BW bis zur Pause das 0:0 hielt. Am Sonntag empfängt Dingden den SV Hönnepel-Niedermörmter, der ebenfalls mit nur einem Punkt gestartet ist. Trotzdem werden wohl nur 100 Prozent reichen.

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