Fußball Bezirksliga

Aus Witten zu Legat: Ali Abou-Saleh geht nach Bövinghausen

Mit dem Ball am Fuß kaum aufzuhalten: Ali Abou-Saleh, hier im schwarzen Hevener Trikot, gehörte immer zu den torgefährlichsten Spielern in Witten.

Mit dem Ball am Fuß kaum aufzuhalten: Ali Abou-Saleh, hier im schwarzen Hevener Trikot, gehörte immer zu den torgefährlichsten Spielern in Witten.

Foto: Jürgen Theobald

Dortmund / Witten.  Der Torjäger wechselt in die Landesliga – die Tür in Witten ist aber nicht zu, sagt Trainer Thorsten Kastner. TuS Heven kann es verschmerzen.

Beim Vorbereitungsauftakt herrschte noch Ungewissheit bei Carsten Blankenagel und Thorsten Kastner, ob sie beim TuS Heven mit einem ihrer treffsichersten Angreifer planen können. Inzwischen ist klar: Abou-Saleh, der in der abgelaufenen Spielzeit mit 19 Bezirksliga-Toren zweitbester Heven-Schütze war, läuft in der kommenden Saison in der Landesliga auf.

Sein neuer Klub heißt TuS Bövinghausen, der hat gerade Thorsten Legat als Trainer vorgestellt. „Ich habe viel mit Ali gesprochen“, sagt der neue TuS-Trainer Thorsten Kastner, „er wollte wissen, ob und wie ich mit ihm plane. Natürlich hätten wir ihn gerne hier gehabt. Aber ich kann das auch verstehen und akzeptieren, dass er noch einmal eine Liga höher spielen möchte – und das war seine letzte Aussage.“

Viele torgefährliche Neuzugänge in Heven

Natürlich hätten Abou-Saleh und seine Tore dem TuS geholfen, in der Bezirksliga um den Aufstieg mitzuspielen. Mit Marc-André Michel, Tolga Dilek, Nikolai Nehlson, Demir Tumbul und Hari Coric sind aber eine ganze Reihe Spieler dazugekommen, die für zehn oder mehr Tore gut sind – zusätzlich zu Mittelstürmer Laurenz Wassinger.

Und vielleicht kehrt Abou-Saleh ja nochmal nach Heven zurück: „Ich bin keiner, der sagt: Die Tür ist zu“, meint Kastner. „Wenn er es sich im Winter anders überlegt, ist er in Heven natürlich wieder willkommen.“

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