FUSSBALL

Bommerns Trainer Freitas: „Uns helfen nur Siege“

Nach wie vor Schlusslicht mit dem SV Bommern: Trainer Martin Freitas.

Nach wie vor Schlusslicht mit dem SV Bommern: Trainer Martin Freitas.

Foto: Oliver Schinkewitz

Witten.  Im Tabellenkeller ist es weiterhin trist für den SV Bommern, der nun den TuS Harpen erwartet. Der Coach will aber von Panikmache nichts wissen.

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Um Kontakt zur Spitze zu halten, muss der TuS Heven 09 am Sonntag vor eigenem Publikum einen „Dreier“ gegen den SC Weitmar 45 einfahren. In den vergangenen Jahren waren es immer umkämpfte Duelle mit den Bochumern. Schlusslicht SV Bommern 05 unternimmt daheim gegen den unbequemen TuS Harpen den nächsten Anlauf, Sieg Nummer zwei zu landen.


TuS Heven 09 - SC Weitmar 45 (Sonntag, 14.30 Uhr, Haldenweg). Sechs Punkte Rückstand auf Ligaprimus SG Welper? Das ist beileibe noch nicht die Welt - für die Hevener hätte dabei längst mehr herausspringen können als der bisherige vierte Tabellenplatz. Doch zu oft schon schenkten die Schützlinge von Trainer Thorsten Kastner nach Führungen wichtige Punkte her, büßten so die Chance ein, den Hattingern noch näher auf die Pelle zu rücken.

Mit dem SC Weitmar 45, vor der Saison auch als einer der Titelaspiranten genannt, schaut eine spielstarke Mannschaft am Haldenweg vorbei, mit der sich die Wittener schon des Öfteren rassige Duelle geliefert haben. Die Kastner-Elf wird in dieser Begegnung wohl weiterhin auf Mittelfeldmotor Demir Tumbul verzichten müssen, auch Spielgestalter Hari Coric droht auszufallen - entscheidende Schwächungen.


SV Bommern 05 - TuS Harpen (Sonntag, 14.45 Uhr, Gaslock-Arena). Am vorletzten Spieltag der Bezirksliga-Hinserie ist die Lage rund um den Goltenbusch nach wie vor ernst. Aber keineswegs hoffnungslos, wenn man den Worten von Trainer Martin Freitas Glauben schenken darf. „Natürlich ist die Situation derzeit für uns alle hier beschissen. Aber wir dürfen jetzt trotzdem nicht in Panik verfallen“, so der 53-Jährige. Denn dass der Aufsteiger nach wie vor auf dem letzten Tabellenplatz ein eher trostloses Dasein fristet, hat für ihn triftige Gründe.

Spielmacher Kraus fehlt wegen fünfter gelber Karte

„Wir sprechen immer noch über eine sehr junge Mannschaft. Die nach wie vor Fehler macht. Besonders ärgerlich ist natürlich, wenn du in einer Woche gegen Altenbochum ein Riesenspiel machst und ein 3:3 holst - und eine Woche später verlierst du dann ein Neun-Punkte-Spiel in Kaltehardt“, so Freitas. Zu gerne würde er mal wieder auf den kompletten Kader bauen - ganz gleich, ob im Training oder im Spiel. Doch am Sonntag gegen den Tabellensechsten aus Harpen fehlen nicht nur die Brüder Mischa und Patrick Berghaus (die Stabilisatoren der SVB-Defensive), sondern auch Alexander Gens, Kevin Gensch und wegen der fünften gelben Karte auch Spielmacher Michael Kraus.

„Da müssen dann jetzt eben andere zeigen, dass sie in die Mannschaft gehören“, sagt Coach Freitas, der aus familiären Gründen am Sonntag selbst nicht vor Ort sein kann und von seinem „Co“ Peter Mathea und Benjamin Schröder vertreten wird. „Wir können in dieser Klasse sicherlich ganz ordentlich mitspielen, sind auch in keinem Spiel - bis auf die Niederlage gegen Welper - wirklich hoffnungslos unterlegen gewesen. Aber reicht es dann trotz allem für den Klassenerhalt? Natürlich hinterfragen wir uns hier alle. Aber unterm Strich helfen nun mal einzig und allein Siege.“

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