RINGEN

Bundesliga-Start für KSV Witten gegen Alemannia Nackenheim

Bleibt weiterhin ein Bestandteil des KSV-Kaders: Wittens Ufuk Canli (li.), hier in einem früheren Duell mit dem Nackenheimer Ahmed Dudarov.

Bleibt weiterhin ein Bestandteil des KSV-Kaders: Wittens Ufuk Canli (li.), hier in einem früheren Duell mit dem Nackenheimer Ahmed Dudarov.

Foto: Biene Hagel / Biene Hagel / FUNKE Foto Services

Witten.  Mit einem Heimkampf startet der KSV Witten 07 in die Bundesliga-Saison. Alemannia Nackenheim ist der erste Gegner des Teams von Adam Juretzko.

So langsam kann Ringer-Bundesligist KSV Witten 07 schon mal die ersten Plakate und Tickets für die neue Saison drucken lassen. Inzwischen ist nämlich die Abfolge der einzelnen Kampftage in der Gruppe Nordwest geklärt. Die Wittener haben zum Auftakt am 3. Oktober Heimrecht gegen den SV Alemannia Nackenheim.

„Wir dürften also spätestens nach der dritten Woche schon mal genauer wissen, wohin die Reise geht“, sagt der Vorsitzende Thomas Altstadt. Denn nach dem ersten Auswärtskampf (10. Oktober bei den Wrestling Tigers Untere Nahe) kommt mit dem ASV Mainz 88 (17. Oktober) gleich der nächste ernsthafte Konkurrent in Husemannhalle. Altstadt rechnet mit einem Dreikampf um den Gruppensieg - und da wollen die KSV-Ringer am Ende die Nase vorn haben.

KSV-Vorstand sucht weiter nach potenziellen Verstärkungen

Um möglichst gute Voraussetzungen zu haben, feilt der siebenfache Deutsche Meister weiter eifrig an seinem Kader. Im Team des neuen Trainers Adam Juretzko steht ein ziemlicher Umbruch an. Bis zu einem Dutzend neue Ringer könnten es für den KSV Witten werden. Zuletzt warf der Club offenbar mit Erfolg die Angel nach dem ehemaligen Deutschen Meister Andrej Ginc (Lübtheen) aus. „Da sind wir auf einem sehr guten Weg“, wollte Altstadt noch nicht endgültig grünes Licht geben.

Gut möglich, dass sich bis zum Ende der Meldefrist (15. August) noch mehr tut an der Transferfront. Die KSV-Verantwortlichen halten sich alle Optionen offen, würden gerne noch weitere deutsche Ringer in ihren Kader holen. Denn in Corona-Zeiten ist vieles noch ungewiss. „Vor allem wegen der Reisebeschränkungen aus Risikoländern sind solche Überlegungen wichtig“, erklärt Thomas Altstadt.

Der KSV-Terminplan (Vorrunde):
3. Oktober - gegen SV Alemannia Nackenheim; 10. Oktober - bei Wrestling Tigers Untere Nahe; 17. Oktober - gegen ASV Mainz 88; 24. Oktober - beim KSK Konkordia Neuss; 31. Oktober - kampffrei; 7. November - bei SV Alemannia Nackenheim; 14. November - gegen Wrestling Tigers Untere Nahe; 21. November - bei ASV Mainz 88; 28. November - gegen KSK Konkordia Neuss; 5. Dezember - kampffrei.

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