Handball Bezirksliga

Die Abwehr des HSV Herbede hält dicht

Gute Partie gegen Linden-Dahlhausen: Marius Windfuhr (re.) vom HSV Herbede steuerte drei Treffer zum klaren Heimsieg bei.

Gute Partie gegen Linden-Dahlhausen: Marius Windfuhr (re.) vom HSV Herbede steuerte drei Treffer zum klaren Heimsieg bei.

Foto: Jürgen Theobald / FUNKE Foto Services

Witten.  Gegen Linden-Dahlhausen feiert Herbede einen souveränen Heimsieg. Die Reserve des TuS Bommern erleidet dagegen Schiffbruch.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Der HSV Herbede hat gegen Schlusslicht SG-Linden-Dahlhausen einen ungefährdeten Sieg eingefahren. Die Reserve des TuS Bommern bleibt nach dem 15:25 in Haltern weiter auf dem vorletzten Platz


HSV Herbede - SG Linden-Dahlhausen 35:21 (16:8). In den ersten Minuten hatten die Gastgeber noch einige Probleme, denn die Lindener spielten um einiges besser, als es der Tabellenstand vermuten ließ. Nach dem 5:5 (10.) nahm der Herbeder Express aber Fahrt auf.

Coach Marko Weiß freute sich über die Effektivität, die die 3-2-1-Deckung an den Tag legte. Sie zwang die Gäste zu zahlreichen Ballverlusten, und die daraus entstehenden Ballverluste führten in erfreulicher Regelmäßigkeit zu Herbeder Toren. Bis zur 24. Minute hatten sich die Weiß-Handballer auf 15:6 abgesetzt, und mit einem 16:8 ging es dann in die Pause.

Herbede zieht nach der Pause davon

Nach dem Seitenwechsel dauerte es nur fünf Minuten, bis Herbede den Vorsprung auf zehn Tore ausbaute. Marco Weiß lobte vor allem seine beiden Spieler auf der rechten Außenseite: „Max Hoffmann erzielte vier Tore und Simon Bottländer fünf, und beide hatten eine Trefferquote von 100 Prozent.“ Torhüter Till Filter glänzte mit elf Paraden und trug sein Scherflein zum klaren Herbeder Sieg bei.

Auch in den letzten 25 Minuten machte Linden-Dahlhausen keine Anstalten, den Gastgebern den Sieg streitig zu machen. Marko Weiß konnte so allen Spielern genügend Einsatzzeiten geben, und diese dankten es mit einem deutlichen Endergebnis.

HSV: Filter, Gajowski; Marius Windfuhr (3/1), Bottländer (5), Schulte (3/1), Peeren, Schmitz (1), Busch, Hake (8), Hoffmann (4), Trösken (6), Jonathan Windfuhr (3), Meuren, Filla (2).


HSC Haltern-Sythen II - TuS Bommern II 25:15 (12:8). Beim Spitzenreiter erwischte die Bommeraner Reserve einen recht guten Start und lag nach fünf Minuten mit 5:2 in Führung. Doch anschließend machten sich die Gäste selbst das Leben schwer. Mit vielen Flüchtigkeitsfehlern spielten die Gäste dem HSC in die Karten, die mit sechs Toren in Folge das Blatt wendeten. Die Mannschaft Jens Bergers hielt aber weiterhin noch gut mit und kassierte erst kurz vor der Pause den Treffer zum 8:12-Halbzeitstand. Wenn die Bommeraner ihre Chancen besser genutzt hätten, wäre sogar noch viel mehr möglich gewesen.

Auch nach dem Seitenwechsel sah es lange nicht nach so einer deutlichen Niederlage aus, denn das 11:14 (40.) ließ noch auf etwas Zählbares hoffen. Doch dann brachen alle Dämme, und die Fehlerquote stieg rasant in die Höhe. In etwas mehr als zehn Minuten zog der Tabellenführer auf 21:12 davon und hatte damit die Partie entschieden.

TuS: Fleischer, Maiwald; Grzegorz Lichota (1), Frank (7), Schreiber (1), Speck (1), M. Jung (2), Prior, Grajcar (2), Rafal Lichota, Jungermann, Bartels, Körner (1).

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben