RINGEN

Heimdebüt soll Ringer des KSV Witten beflügeln

Für Wittens Alexander Storck (re.) wird der Einsatz am Samstagabend gegen Kleinostheim die Saisonpremiere.

Für Wittens Alexander Storck (re.) wird der Einsatz am Samstagabend gegen Kleinostheim die Saisonpremiere.

Foto: Biene Hagel / Biene Hagel / Funke Foto Services

Der KSV Witten bestreitet am Samstagabend in der Husemannhalle seinen ersten Heimkampf der Saison gegen den SC Kleinostheim.

Witten. Jetzt endlich kann er sie auch vor heimischen Rängen los lassen, seine Bundesliga-Kämpfer. „Schon gut, dass wir jetzt auch mal einen Heimkampf haben“, freut sich Trainer Fatih Sirin darauf, am Samstag (19.30 Uhr) in der Husemann-Sporthalle gewissermaßen die Saisonpremiere in den eigenen vier Wänden feiern zu dürfen. Noch dazu gegen einen starken Gegner, denn der SC Kleinostheim ist nicht zu unterschätzen, lieferte schon gute Resultate.

Zuletzt fertigte das Team aus dem Unterfränkischen den RC Düren-Merken mit 22:6 ab - weit deutlicher, als es den Wittenern zu Saisonbeginn am Mittelrhein gelungen war. „Das ist eine gute Mannschaft mit einigen richtig starken Ringern. Aber wir haben auch eine gute Truppe beisammen - die Zeichen stehen bei uns auf Heimsieg, ganz klar“, gibt sich der 40-jährige KSV-Coach selbstbewusst vor dem Duell mit den Kleinostheimern, die bislang ihre beiden Saisonniederlagen gegen die Favoriten aus Mainz (9:17) und Nackenheim (9:18) bezogen. Wenn sich der KSV Witten weiterhin als Bewerber für einen der Playoff-Plätze in Position bringen will, dann darf an einem Erfolg in eigener Halle kein Weg vorbeiführen.

Schlüsselduelle für Canli und Stankovich

„Ich gehe davon aus, dass es den einen oder anderen Schlüsselkampf geben wird“, so Fatih Sirin beim Blick auf die zu erwartenden zehn Duelle auf der Matte. Auf wen es besonders ankommt? „Ich denke, Ufuk Canli und Simeon Stankovich sind Kandidaten, auf deren Ergebnisse wir genau schauen müssen. Da wird jeder Punkt zählen“, mutmaßt der frühere Klasse-Ringer. Auf Canli wartet in der 98-kg-Klasse (freier Stil) mit dem türkischen Nationalkader-Athleten Sülyeman Karadeniz eine besondere Herausforderung.

Dass er den Rumänen Maxim Vasilioglo (80 F) am Samstagabend nicht wird aufbieten können, weil der bei der Militär-Weltmeisterschaft für sein Land antritt, durchkreuzt zudem die Pläne des Wittener Trainers. Dafür aber hat Sirin mit Routinier Alexander Storck einen erfahrenen Ersatzmann in der Hinterhand. Zum ersten Mal in dieser Bundesliga-Saison zum Einsatz wird auch Arthur Eisenkrein kommen, der im 57-kg-Limit (freier Stil) den Platz von Guga Sheshelidze übernimmt. „Arthur hat gut trainiert und ist motiviert, am Samstagabend einen guten Kampf abzuliefern“, so Sirin über das Wittener Eigengewächs.

Nachdem er im vergangenen Jahr das Duell gegen Kleinostheims Roman Duscov verloren hatte, dürfte Ramzan Awtaew (66 F) auf eine Revanche brennen. „Ich halte ihn in diesem Jahr für stärker“, sagt der KSV-Trainer über seinen Schützling. Bis auf ein, zwei Unwägbarkeiten ist der Gastgeber also gerüstet für die Heimpremiere, bei der es zudem noch eine personelle Überraschung geben wird, wie Sirin ankündigt.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben