Fußball Bezirksliga

Heven gegen Hattingen: TuS backt keine kleinen Brötchen mehr

Immer wieder Torjubel: Die für die Bezirksliga unfassbar starke Offensive ist der große Trumpf des TuS Heven im Aufstiegsrennen.

Immer wieder Torjubel: Die für die Bezirksliga unfassbar starke Offensive ist der große Trumpf des TuS Heven im Aufstiegsrennen.

Foto: Bastian Haumann / FUNKE Foto Services

Heven.  „Als Fußballer brauchst du ein Ziel“, sagt Thorsten Kastner. Das des TuS Heven ist klar: Das Team aus Witten will Meistertitel und Aufstieg.

Es sind nur vier Punkte, die den TuS Heven vom Spitzenplatz in der Bezirksliga trennen. Kleine Brötchen backen ist nicht mehr, wie Trainer Thorsten Kastner bekräftigt. Die Haldenweg-Kicker wollen Meisterschaft und Aufstieg. Mit einem Sieg gegen den TuS Hattingen (Sonntag, 15 Uhr, Am Haldenweg) soll das Projekt „Titelgewinn“ starten.

„Als Fußballer musst du ein Ziel vor Augen haben. Und wenn du mit so wenig Abstand zur Spitze als Spieler oder Trainer nicht sagst: ‘Jetzt haue ich alles raus!’, dann bist du zumindest in dieser Liga fehl am Platz. Wir wollen nicht um den dritten oder vierten Platz spielen“, sagt Kastner hochmotiviert.

„Die anderen Teams werden sich keine Blöße geben“

Man habe in Sachen Meisterschaft nun 13 Endspiele. „Die anderen Teams dort oben werden sich keine Blöße geben. Das dürfen wir also auch nicht tun“, so der Hevener Coach weiter.

Dementsprechend lautet die Devise gegen den Tabellenneunten aus Hattingen am Sonntagnachmittag „Heimsieg“. Im Hinspiel gab’s ein knappes 2:1 für die Wittener, die sich im Verlauf der Saison danach aber mächtig gesteigert haben und sich inzwischen zurecht zu den Anwärtern auf die Bezirksliga-Krone zählen dürfen. Den letzten Härtetest unter der Woche bestanden die Haldenweg-Kicker letztlich mit Bravour.

Testspielsieg gegen Mengede nach Aufholjagd

Gegen Mengede 08/20, Tabellenfünfter der Bezirksliga-Parallelstaffel, spielte man zunächst zwar „mehr als bescheiden“, wie Kastner beschreibt, und lag zur Pause mit 0:2 zurück. Dann aber bäumte der TuS sich auf und drehte die Partie binnen 20 Minuten (68., 80., 85.).

Auch durch das späte 3:3 ließ man sich nicht verunsichern (88.). Nikolai Nehlson zurrte kurz vor Schluss den 4:3-Heimsieg fest (89.).

Kastner nagelt sein Team auf den Ehrgeiz fest

„Die Jungs hat in der zweiten Halbzeit der Ehrgeiz gepackt. Das war das, was ich auch in der Rückrunde sehen will. Darauf nagel ich das Team jetzt fest“, so Kastner, der eine ähnlich kämpferische Leistung nun auch am Sonntag sehen will.

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