Fußball Kreispokal

Heven und Rüdinghausen minimal favorisiert

Der TuS will sich wieder daran gewöhnen, so zu jubeln – während Nico Stemmermann zurückkehrt, fehlt Marc-André Wotte (11) aber weiter.

Der TuS will sich wieder daran gewöhnen, so zu jubeln – während Nico Stemmermann zurückkehrt, fehlt Marc-André Wotte (11) aber weiter.

Foto: Manfred Sander

Witten.   A-Liga-Schlusslicht TuRa Rüdinghausen will beim B-Liga-Dritten endlich wieder siegen. Carsten Blankenagel setzt vor dem Spiel Heven gegen Höntrop auf einen Experten in seinem Kader.

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David gegen Goliath ist eine gewöhnliche Kräfteverteilung im Kreispokal, doch eine Klasse Unterschied bedeutet nicht zwangsläufig einen Klassenunterschied: Deshalb bezeichnet Carsten Blankenagel seinen TuS Heven auch nur als „so genannten“ Favoriten vor dem Duell beim SV Höntrop am Dienstagabend (19.30 Uhr). „Mannschaften, die in der A-Liga oben stehen, haben ja auch Qualität“, findet Blankenagel die Kräfteverhältnisse nicht ganz so eindeutig. Worin genau sich diese Qualität äußert, dazu konnte Blankenagel am Montagnachmittag noch wenig sagen: „Sie sind Sechster in der Kreisliga A – davon ab kenne ich die Mannschaft nicht.“

Anders sieht das bei Dennis Wojtakowski aus. Der 26-jährige Mittelfeldspieler hat mehrere Jahre für den SVH gespielt und ist im Sommer an den Haldenweg gewechselt, wo er bislang unangefochtener Stammspieler ist. Blankenagel: „Ich habe bisher nur ein, zwei Sätze mit ihm gesprochen, wir werden uns aber noch ausführlicher unterhalten.“

Höntrop hat zuletzt einen ähnlichen Werdegang hingelegt wie der TuS: Im Sommer 2013 Landesliga-Fünfter, folgten 2015 und 2016 zwei Abstiege bis in die Kreisliga A. Dort belegt der SVH mit 13 Punkten aus zehn Spielen Platz sechs, kassierte zuletzt zwei Niederlagen. Heven dagegen hat am Wochenende erstmals nach vier Pleiten wieder gewonnen. „Man hat das am Sonntag schon gemerkt, dass wir die vier Niederlagen im Kopf hatten“, sah Blankenagel leichte Verunsicherung bei seiner Mannschaft, „es geht im Moment nicht mehr alles so wie an den ersten Spieltagen. Ich hoffe aber, dass wir jetzt wieder mit mehr Selbstbewusstsein und couragierter antreten können.“ Die Mannschaft solle wieder ihre Abläufe finden, trotz personeller Änderungen. Am Wattenscheider Preins Feld fehlen die beiden Innenverteidiger Frederic Krawinkel und Sebastian Späthe ebenso wie die Angreifer Ramon Wilhelm und Marc Otte. Nico Stemmermann ist nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre wieder dabei, womöglich auch Erhan Akcan (aus dem Urlaub zurück, aber noch angeschlagen).

Noch uneindeutiger sind die Kräfteverhältnisse beim Duell zwischen SC Werne 2002 und TuRa Rüdinghausen (20 Uhr). Die Gastgeber führen die Kreisliga B3 an und erwarten auf dem Hartplatz an der Nörenbergstraße verunsicherte Gäste: Rüdinghausen, vergangene Saison selbst noch B-Ligist, verlor zuletzt sieben Spiele in Serie und ist Letzter der Kreisliga A – von einem Klassenunterschied kann bei dieser Ausgangslage wohl eher keine Rede mehr sein.

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